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Der neue CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt (Foto) hat den Ex-BDI-Chef Olaf Henkel für dessen Engagement bei den Freien Wählern heftig attackiert.

CSU-Generalsekretär attackiert Ex-BDI-Chef Henkel

München - CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hat den früheren BDI-Chef Hans-Olaf Henkel für sein Engagement bei den Freien Wählern scharf kritisiert.

"Henkel hat wohl Entzugserscheinungen vom Rampenlicht und betätigt sich deswegen als Geisterfahrer zwischen den politischen Welten", sagte Dobrindt gegenüber dem MÜNCHNER MERKUR (Montagsausgabe).

Henkel hatte angekündigt, sich im Europa-Wahlkampf der Freien Wähler zu engagieren. Zugleich hatte Henkel das eingefahrene Parteiensystem in Deutschland als "Parteiendiktatur" kritisiert.

"Die Glaubwürdigkeit der Wortschwalle des vormaligen FDP-Gefolgsmannes Henkel sind jedenfalls eher beschränkt", sagte Dobrindt. Es sei geradezu "dummdreist" zu betonten, man hätte die Nase voll von den Parteien und dann gerade die Freien Wähler zu unterstützen, wetterte der CSU-Generalsekretär.

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