Olaf Scholz (SPD) steht vor seinem Auftritt vor dem Cum-Ex-Untersuchungsausschuss vor dem Eingang der Hamburger Bürgerschaft.
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Ist wegen des Cum-Ex-Skandals der Warburg Bank in Erklärungsnot: Vizekanzler Olaf Scholz (SPD).

SPD-Kanzlerkandidat

Cum-Ex-Affäre: Olaf Scholz ringt um seine Glaubwürdigkeit

Olaf Scholz (SPD) ist sich keiner Schuld bewusst: Vor dem Cum-Ex-Ausschuss in Hamburg wies er eine Einflussnahme im Steuer-Skandal zurück. Das Image bleibt angekratzt.

Hamburg – Die Vorwürfe im Hamburger Cum-Ex-Skandal gegen seine Person hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) als „haltlose Schauermärchen“ zurückgewiesen. Er habe keinerlei Einfluss auf die steuerliche Behandlung der Warburg Bank genommen, sagte der Ehemalige Erste Bürgermeister der Hansestadt Hamburg vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss der Hamburger Bürgerschaft. In weiten Teilen der Befragung berief sich der SPD-Kanzlerkandidat aber auf Erinnerungslücken in dem Vorfall.

In dem Skandal rund um die Bank geht es um unerlaubte Aktiendeals und Steuerforderungen in Höhe von 90 Millionen Euro, die zum Teil verjährten oder nicht zurückgefordert werden sollten. Erst als das Bundesfinanzministerium einschritt, floss das Geld zurück in die Staatskasse. Nach Kalendereinträgen traf sich Scholz als damaliger Bürgermeister mehrfach mit dem Bankchef. Trotz des Bestreitens der Vorwürfe lastet der Auftritt schwer auf Kanzlerkandidat Scholz*, der seine ganze Wahlkampfstrategie auf die Glaubwürdigkeit als ehemaliger Hamburger Rathauschef ausgerichtet hat, wie das Hamburger Nachrichtenportal 24hamburg.de berichtet. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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