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Darth Vader wird nicht kandidieren.

Wahlen in Kiew

"Darth Vader" darf nicht Präsident werden

Kiew - Als legendärer Bösewicht aus der „Krieg der Sterne“-Saga verkleidet wollte ein Mann Präsident der Ukraine werden. Doch aus der Wahlkandidatur wird für „Darth Vader“ jetzt nichts.

Die zentrale Wahlkommission in Kiew lehnte am Donnerstag die Kandidatur des Mannes ab, der seinen echten Namen nicht preisgibt und als Geburtsdatum offiziell den 10. Januar 1956 angibt. Die eingereichten Dokumente seien unvollständig, hieß es.

In dem Kostüm von „Darth Alexejewitsch Vader“ steckt ein Mitglied der Ukrainischen Internetpartei IPU, die als Projekt des Internetunternehmers Dmitri Golubow aus Odessa gilt. Golubow ist auch der Vorsitzende.

"Darth Vader" spielt die Rolle seit Jahren - als imperiale Garde verkleidete Helfer inklusive. „Nur ich kann aus der Republik ein Imperium machen und verlorene Territorien zurückholen“, hatte der Funktionär mit Verweis auf die von Russland annektierte Halbinsel Krim gesagt. In seinem skurrilen Wahlprogramm fordert er unter anderem eine „allgemeine Frührente ab drei Lebensjahren“ sowie „landesweit kostenlose Parkplätze für Raumschiffe“.

Die Präsidentenwahl findet am 25. Mai statt. Bisher seien 23 Kandidaten registriert worden, teilten die Behörden mit. Bekannteste Bewerber sind die frühere Regierungschefin Julia Timoschenko und der Unternehmer Pjotr Poroschenko.

dpa

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