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Die "Regenwaldabholzung im Amazonasgebiet ist 2015 um 16 Prozent gestiegen.

Gipfel in Paris

Obama gibt sich optimistisch zu Klimaabkommen

Paris - Die Erde braucht nach Ansicht des US-Präsidenten Barack Obama ein dauerhaftes Klimaabkommen. Es müsse gleichzeitig die Wirtschaft ankurbeln und die Umwelt schützen, sagte Obama am Dienstag in der französischen Hauptstadt.

„Wir brauchen ein Abkommen von Paris“, sagte er.

Ein erfolgreiches Abkommen müsse eine rechtliche Bindung enthalten, um sicherzustellen, dass Staaten sich an ihre Verpflichtungen zur Reduzierung des Ausstoßes von Kohlendioxid hielten, sagte Obama.

Der Kampf gegen Erderwärmung und steigende Meeresspiegel sei ein Gebot, es müsse jetzt angegangen werden.

„Der Klimawandel ist ein massives Problem. Es ist ein Generationenproblem“, sagte Obama. Er sei das Härteste, was Politik zu lösen habe, weil seine Folgen zunächst diffus seien und nur schrittweise wirksam würden.

Obama sagte: „Trotzdem: Ich bin optimistisch. Ich denke, wir werden das hier lösen.“ Der Schlüssel von Paris liege darin, ein Rahmenwerk aufzusetzen, das rund um die Welt das Signal sende, dass es voran gehe und man nicht mehr umkehre.

In einem Treffen mit Staats- und Regierungschefs von Inseln und Inselreichen kündigte Obama an, die USA würden sich mit 30 Millionen US-Dollar an einer Versicherung gegen Folgen des Klimawandels beteiligen.

Es geht um Inseln und Inselgruppen wie Papua Neuguinea, Barbados, die Marshallinseln, Saint Lucia oder Kiribati.

„Kleine Inseln sind von den Auswirkungen des Klimawandels mit am meisten betroffen“, sagte Obama, der unter anderem auf Hawaii und in Indonesien aufgewachsen ist. „Ich bin ein Inseljunge. Ich verstehe sowohl ihre Schönheit als auch ihre Verletzlichkeit.“

„Einige dieser Nationen könnten komplett verschwinden“, sagte Obama. „Wenn sich das Muster des Wetters ändert, könnten wir mit Dutzenden Millionen Klimaflüchtlingen umgehen müssen.“

dpa

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