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Hubert Aiwanger (rechts), Chef der Freien Wähler, veranstaltete in Berlin eine Kundgebung gegen die Pkw-Maut. (Fast) keiner kam. Der Facebook-Spott von CSU-Politikerin Dorothee Bär folgte prompt.

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Demo-Flop: CSU-Frau Bär verspottet FW-Chef Aiwanger

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Berlin - Hubert Aiwanger, Chef der Freien Wähler, veranstaltete in Berlin eine Kundgebung gegen die Pkw-Maut. (Fast) keiner kam. Der Facebook-Spott von CSU-Politikerin Dorothee Bär folgte prompt.

Aiwanger rief! Und niemand kam.... Aber immerhin: er hat ein Herz für die Plakateindustrie. Die durfte über 1000...

Posted by Dorothee Bär, MdB on Samstag, 16. Mai 2015

Hubert Aiwanger, der Chef der Freien Wähler, versuchte am Mittwoch auf dem Berliner Alexanderplatz seiner Wut über die PKW-Maut Luft zu machen. Die Kundgebung entpuppte sich - was das Besucherinteresse anging - als ziemlicher Flop. Die Zuhörer konnte man praktisch an zwei Händen abzählen (siehe das Video unten).

Das sorgte bei CSU-Frau Dorothee Bär, ihres Zeichens Staatssekretärin beim für die Pkw-Maut zuständigen Bundesministerium für Verkehr, für jede Menge Schadenfreude. Sie postete Fotos der fast menschenleeren Aiwanger-Kundgebung am Samstagnachmittag auf ihrem Facebook-Account. Ihr Kommentar zu den Bildern: "Aiwanger rief! Und niemand kam.... Aber immerhin: er hat ein Herz für die Plakateindustrie. Die durfte über 1000 Mautdemo-Plakate drucken. Wofür? Für: 'Hubert allein in Berlin'. Aus der Reihe: Hubbsi mischt die Hauptstadt auf!"

Dorothee Bärs mehr als 10.000 Facebook-Fans (man darf annehmen, dass diese der CSU politisch nicht unbedingt fernstehen) reagierten überwiegend mit Humor auf das Posting.

Wolfgang R. kommentiert: "Zum Glück gibt's die Union, die ihn dann doch noch bisserl bekannt macht. Er wird's Ihnen danken."

Axel W. meint, dass "Freie Wähler" angesichts der Bilder wohl eher "Frei von Wählern" heißen müsse.

Kritik am Posting kam etwa von Michael Sch. Er beschwerte sich: "Bin nun auch CSU-Anhänger, aber so was gehört sich nicht. Niveau sieht anders aus."

Und Hubert Aiwanger? Der ließ den Demo-Flop bei Facebook diskret unter den Tisch fallen. Noch am Mittwoch postete er auf seinem Account ein Foto, auf dem ein Plakat für seine Kundgebung vor dem Berliner Fernsehturm zu sehen war. Anschließend verlor er auf dem sozialen Netzwerk jedoch kein Wort mehr über die Veranstaltung. Durchaus verständlich.

fro

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