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Aus Protest gegen die EU-Flüchtlingspolitik haben in Berlin Tausende Menschen an einer symbolischen Bestattungsaktion vor dem Reichstagsgebäude teilgenommen.

Symbolischer Akt vor Reichstagsgebäude

Demonstranten ziehen mit Särgen vor Bundestag

Berlin - Es war ein Marsch gegen die EU-Flüchtlingspolitik. Tausende Menschen haben symbolisch der gestorbenen Flüchtlinge an den EU-Außengrenzen gedacht.

Aus Protest gegen die EU-Flüchtlingspolitik haben in Berlin Tausende Menschen an einer symbolischen Bestattungsaktion vor dem Reichstagsgebäude teilgenommen. Die Polizei zählte am Sonntag rund 5000 Demonstranten, die mit Särgen durch Berlin-Mitte liefen. Sie rissen einen Bauzaun nieder und gruben Löcher in den Rasen vor dem Sitz des Bundestags. Auf Kreuzen standen Slogans wie „EU kills“ oder „Grenzen töten“.

Der Veranstalter, die für Inszenierungen bekannte Künstlergruppe „Zentrum für Politische Schönheit“, hatte dieser Tage in Berlin tote Flüchtlinge bestattet. Am Sonntag wollten die Aktivisten eigentlich direkt vor das Kanzleramt ziehen. Das untersagte ihnen nach eigenen Angaben allerdings die Polizei.

dpa

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