Sturmtief „Friederike“ wütet: Erstes Todesopfer in Deutschland

Sturmtief „Friederike“ wütet: Erstes Todesopfer in Deutschland
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Polizisten und Demonstranten geraten in Hamburg nach einer Demonstration der Revolutionären Linken vor der Roten Flora aneinander.

Berlin blieb eher friedlich

1. Mai in Hamburg: Fast 50 mutmaßliche Randalierer festgesetzt

Hamburg - Die Demonstration der Autonomen zum 1. Mai in Hamburg ist traditionell von Gewalt begleitet. Auch in diesem Jahr wurde das Ritual eingehalten. In Berlin verliefen die Aufmärsche und Feierlichkeiten zum Mai-Feiertag hingegen weitgehend ruhig.

Bei den Ausschreitungen am 1. Mai in Hamburg sind fast 50 mutmaßliche Randalierer festgesetzt worden. Wie ein Polizeisprecher am Montag auf Anfrage sagte, wurden 20 Menschen festgenommen und 28 in Gewahrsam genommen.

14 Polizisten seien verletzt worden, keiner von ihnen schwer. Wie viele Demonstranten zu Schaden gekommen sind, konnte er nicht sagen. Die Sanitäter von Actionmedics Hamburg twitterten von 44 Verletzten, acht davon schwer.

An der sogenannten revolutionären 1. Mai-Demonstration unter dem Motto "Klasse gegen Klasse" hatten sich nach Polizeiangaben rund 1900 Menschen beteiligt. Nach einem zunächst friedlichen Verlauf löste die Polizei den Protestzug wegen Flaschen- und Steinwürfen mit Wasserwerfern auf. Im Anschluss kam es im Schanzenviertel über Stunden zu mehreren kleinen Scharmützeln zwischen Demonstranten und der Polizei.

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