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Er gilt als einer der Top-Terroristen: Der tschetschenische Guerillakämpfer Doku Umarov

Behörden schlagen Alarm

Suchen Top-Terroristen "Asyl" in Deutschland?

Berlin - Deutsche Sicherheitsbehörden schlagen Alarm: Mit der wachsenden Zahl tschetschenischer Asylbewerber könnten radikale Islamisten einreisen. Und die könnten in der Bundesrepublik Anschläge planen.

"Wir müssen beim Zustrom von Asylbewerbern aus Tschetschenien wachsam sein", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) der Berliner Tageszeitung Die Welt vom Freitag. "Unter ihnen können sich auch radikale Islamisten befinden, die nur unter dem Deckmantel des Asylrechts nach Deutschland einreisen."

Konkret geht es nach Angaben aus Sicherheitskreisen auch um die Befürchtung, dass ein Terroranschlag gegen die Olympischen Sommerspiele 2014 im südrussischen Sotschi von Deutschland aus geplant werden könnte. In den vergangenen Wochen gab es dem Bericht zufolge Gespräche zwischen russischen und deutschen Nachrichtendienstlern über mögliche Terrornetzwerke aus dem Kaukasus, die sich in der Bundesrepublik etabliert haben.

Die Zahl der russischen Asylbewerber ist nach offiziellen Angaben im ersten Halbjahr 2013 gegenüber dem Vorjahr stark angestiegen und lag für die ersten sechs Monate des Jahres bei rund 10.000. Bis zu 90 Prozent von ihnen sollen nach Angaben der Welt Tschetschenen sein.

Die Bundespolizei beklagt dem Bericht zufolge eine zunehmende illegale Zuwanderung aus Russland. "Seit diesem Januar beobachten wir einen nicht unerheblichen Anstieg von unerlaubt eingereisten russischen Staatsangehörigen, die ganz überwiegend bereits ein Asylverfahren in Polen betreiben", erklärte das Bundespolizeipräsidium Potsdam gegenüber der Welt. Im Halbjahresvergleich mit 2012 habe sich die Zahl dieser festgestellten illegalen Einreisen etwa verdreifacht.

AFP

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