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Die Tornados der Bundeswehr sind nun auch nachtflugfähig.

Nachtsicht verbessert

Deutsche Tornados für Einsatz in Syrien umgerüstet

Berlin - Die über Syrien und dem Irak gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) eingesetzten Tornados der Bundeswehr sind für Flüge in der Nacht umgerüstet worden.

Wie die Bundeswehr am Montag mitteilte sind die Tornados, die in Syrien und dem Irak gegen den IS eingesetzt werden sollen, nun nachgerüstet worden: „Die Nachtsichtfähigkeit der in der Türkei stationierten Tornados ist beschleunigt hergestellt worden. Dafür wurde die Cockpitbeleuchtung von rotem auf grünes Licht umgerüstet“, so die Bundeswehr.

Die „Tornado“-Piloten der Bundeswehr konnten wegen zu starker Beleuchtung im Cockpit zunächst nur tagsüber über Syrien fliegen. Beim Benutzen der vorhandenen Nachtsichtbrillen würden die Piloten bei weißem oder rotem Licht geblendet.

Seit Anfang 2016 beteiligt sich die Bundeswehr mit Aufklärungsflügen über Syrien und dem Irak am Kampf gegen die Terrormiliz. Dafür wurden Soldaten mit sechs „Tornados“ in die Türkei geschickt. Sie sind auf dem Nato-Stützpunkt Incirlik stationiert. In der Regel entstehen die Aufklärungsbilder tagsüber. An den Bombardierungen der internationalen Koalition gegen den IS beteiligt sich Deutschland nicht.

Die Einsatzmaschinen fliegen nachts mit gedimmter oder ohne reguläre Beleuchtung, um nicht vom Boden aus gesehen zu werden. Nach Angaben der Bundeswehr waren am 31. Januar bereits drei Tornados umgerüstet.

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