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Kanzlerin Merkel und der französische Präsident Hollande treffen sich, um die Positionen von Deutschland und Frankreich zu den Themen Flüchtlingskrise, Integration und Terrorismusbekämpfung abzustimmen. Foto: Yoan Valat/Archiv/Symbolbild

Deutsche und französische Regierung treffen sich in Metz

Paris (dpa) - Flüchtlingskrise, Terrorismus und Integration: Die Regierungen Deutschlands und Frankreichs stimmen heute ihre Positionen ab.

Zu den Beratungen reisen neben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Präsident François Hollande auch zahlreiche Minister nach Metz nahe der deutschen Grenze. Nachdem Frankreich sich zeitweise von Merkels vergleichsweise offener Flüchtlingspolitik distanziert hatte, ist das Treffen auch eine Gelegenheit zum demonstrativen Schulterschluss.

Ein wichtiges Thema der 18. Regierungskonsultationen der Nachbarländer ist die Frage der Integration, die durch die Ankunft hunderttausender Flüchtlinge in Deutschland neue Brisanz bekommen hat. Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault stellen dazu einen Bericht vor.

In Paris hieß es im Vorfeld, dass ihr Plan auch einen deutsch-französischen Integrationsrat vorsieht, der Politiker, Wissenschaftler und Verbände zusammenbringen soll.

Die Beziehung zwischen Deutschland und Frankreich gelten seit dem deutsch-französischen Freundschaftsvertrag von 1963 als außergewöhnlich eng.

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