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Der in Frankfurt geborene Bürokaufmann Abdelkarim El B. hat sich 2013 dem IS angeschlossen. Jetzt muss er ins Gefängnis. 

Oberlandesgericht Frankfurt am Main fällt Urteil 

Deutscher IS-Kämpfer zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt 

Frankfurt -  Ein 30 Jahre alten Mann ist wegen Mitgliedschaft in der Dschihadisten-Miliz Islamischer Staat (IS) und Kriegsverbrechen zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden. 

Nach der Beweisaufnahme in dem über 15 Verhandlungstage dauernden Prozess sah es das Gericht als erwiesen an, dass sich der in Frankfurt geborene Bürokaufmann Abdelkarim El B. im September 2013 in Syrien dem IS angeschlossen und für diesen auch gekämpft hatte. 

Im Februar 2014 wurde der Täter festgenommen 

Mit seinem Urteil sah das Gericht auch die Anklage der Bundesanwaltschaft als erwiesen an, wonach B. zusammen mit anderen die Leiche eines gegnerischen Kämpfers schändete. Einer von ihnen soll dem Getöteten Ohren und Nase abgeschnitten, ein weiterer in seinen Kopf geschossen haben. B. filmte laut Urteil die Verstümmelung mit seinem Mobiltelefon - wie auch vorher seine Kampfeinsätze. Im Februar 2014 wurde B. in der Türkei festgenommen. Von dort wurde er ein Jahr später nach Deutschland ausgeliefert.

afp

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