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Bei der Geburtenrate ist Deutschland EU-weit das Schlusslicht.

Weit unter dem Durchschnitt

Deutschland hat EU-weit die wenigsten Geburten

Luxemburg - Von allen 28 Ländern der Europäischen Union hat Deutschland die niedrigste Geburtenrate. Das gab die EU-Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch bekannt.

Die Bevölkerung der Europäischen Union ist im vergangenen Jahr um mehr als eine Million Einwohner gewachsen - allerdings ist das nicht den Deutschen zu verdanken. Mit 8,4 Geburten je 1000 Einwohnern hat Deutschland die niedrigste Geburtenrate aller 28 EU-Staaten, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Der Durchschnitt liegt bei 10,4 Geburten.

Deutschland gehört somit zu den zwölf Mitgliedstaaten, in denen im Jahr 2012 mehr Menschen starben als lebend geboren wurden. Dass die deutsche Bevölkerung aber unter dem Strich um fast 196.000 Einwohner anwuchs, ist Eurostat zufolge durch Zuzug aus dem Ausland begründet. Insgesamt lebten demnach am 1. Januar 2013 in der Europäischen Union 505,7 Millionen Menschen. Das sind 1,1 Millionen mehr als ein Jahr zuvor.

afp

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