+
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) unterzeichnet am Montag in New York City, USA, den UN-Waffenhandelsvertrag (ATT).

Neues Abkommen

Deutschland unterzeichnet Waffenhandelsvertrag

New York - Als einer der ersten Staaten hat Deutschland bei den Vereinten Nationen den neuen internationalen Vertrag zur Regulierung des Waffenhandels unterzeichnet.

Das Abkommen, das am Montag in New York von mehr als 60 UN-Mitgliedsländern unterzeichnet wurde, soll erstmals weltweite Mindeststandards für den Handel mit konventionellen Waffen festschreiben - ein Geschäft, mit dem nach Schätzungen pro Jahr mehr als 50 Milliarden Euro umgesetzt werden.

In Kraft tritt der Arms Trade Treaty (ATT) allerdings erst, wenn er von mindestens 50 UN-Mitgliedsländern ratifiziert wurde. Vorausgegangen waren jahrelange Verhandlungen. Für die Bundesregierung war bei der feierlichen Unterzeichnung in der UN-Zentrale in New York Außenminister Guido Westerwelle dabei.

Hier leuchten Rambos Augen: Die größte Waffenmesse der Welt

Hier leuchten Rambos Augen: Die größte Waffenmesse der Welt

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Kein Fortschritt für inhaftierte Deutsche in der Türkei
Mehrere Deutsche sind in der Türkei in Haft. Die Botschaft kümmert sich um sie. Doch ein grundsätzlicher Fortschritt ist nicht in Sicht.
Kein Fortschritt für inhaftierte Deutsche in der Türkei
Verdächtiger nach Anschlägen in Spanien auf freien Fuß
Nach den Anschlägen von voriger Woche stehen die Behörden in Spanien noch vor offenen Fragen. Das Verhör der vier lebend gefassten mutmaßlichen Terroristen sollte zur …
Verdächtiger nach Anschlägen in Spanien auf freien Fuß
Trump will Kampf in Afghanistan verschärfen
Seit fast 16 Jahren kämpfen US-Soldaten in Afghanistan. Die Erfolge sind umstritten. Donald Trump war einst ein scharfer Kritiker des Einsatzes. "Wir werden Terroristen …
Trump will Kampf in Afghanistan verschärfen
Terror-Verdächtiger gesteht: Anschlag sollte viel größer sein
Beide Hauptverdächtige der blutigen Attentate in Katalonien sind tot. Vier mutmaßliche Mitglieder der Terrorzelle mussten vor Gericht erscheinen. Alle Neuigkeiten finden …
Terror-Verdächtiger gesteht: Anschlag sollte viel größer sein

Kommentare