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Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) unterzeichnet am Montag in New York City, USA, den UN-Waffenhandelsvertrag (ATT).

Neues Abkommen

Deutschland unterzeichnet Waffenhandelsvertrag

New York - Als einer der ersten Staaten hat Deutschland bei den Vereinten Nationen den neuen internationalen Vertrag zur Regulierung des Waffenhandels unterzeichnet.

Das Abkommen, das am Montag in New York von mehr als 60 UN-Mitgliedsländern unterzeichnet wurde, soll erstmals weltweite Mindeststandards für den Handel mit konventionellen Waffen festschreiben - ein Geschäft, mit dem nach Schätzungen pro Jahr mehr als 50 Milliarden Euro umgesetzt werden.

In Kraft tritt der Arms Trade Treaty (ATT) allerdings erst, wenn er von mindestens 50 UN-Mitgliedsländern ratifiziert wurde. Vorausgegangen waren jahrelange Verhandlungen. Für die Bundesregierung war bei der feierlichen Unterzeichnung in der UN-Zentrale in New York Außenminister Guido Westerwelle dabei.

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dpa

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