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Wie würden die Deutschen abstimmen, wenn kommenden Sonntag Bundestagswahlen wären? 

ARD-Deutschlandtrend

Union legt zu - AfD bleibt drittstärkste Kraft

Berlin - Wie würden die Deutschen abstimmen, wenn kommenden Sonntag Bundestagswahlen wären? Das ARD-Morgenmagazin hat eine Umfrage in Auftrag gegeben. Das sind die Ergebnisse. 

Die Deutschen ziehen eine gemischte Bilanz des Jahres 2016: Während die Mehrheit der Befragten sich im "Deutschlandtrend" des ARD-"Morgenmagazins" persönlich zufrieden zeigte, beurteilten sie das zu Ende gehende Jahr in politischer Hinsicht negativ. In der am Freitag veröffentlichten Umfrage gaben 71 Prozent an, 2016 sei für sie ein gutes Jahr gewesen. Rund jeder Vierte (26 Prozent) ist mit seinem persönlichen Jahr unzufrieden.

In politischer Hinsicht sind 65 Prozent der Bürger nicht zufrieden mit dem Jahr. 27 Prozent sind hingegen der Meinung, 2016 war ein politisch gutes Jahr. Eine positive persönliche Jahresbilanz überwiegt in allen Bevölkerungsgruppen. Ebenso werden die politischen Entwicklungen im ausklingenden Jahr in allen Bevölkerungsteilen mehrheitlich kritisch betrachtet.

AfD bleibt drittstärkste Kraft

Kurz vor Jahresende hat die Union ihre Zustimmungswerte leicht gesteigert. CDU/CSU kommen in dem am Freitag veröffentlichten "Deutschlandtrend" des ARD-"Morgenmagazins" auf 36 Prozent Zustimmung. Das ist ein Prozentpunkt mehr im Vergleich zur Vorwoche. Die SPD verliert einen Punkt und erreicht 21 Prozent. Demnach könnte die große Koalition ihre Arbeit fortsetzen.

Die AfD bleibt mit unveränderten 13 Prozent drittstärkste Kraft. Die Grünen kommen auf zehn Prozent der Stimmen (minus ein Prozentpunkt), die Linke auf neun (unverändert). Die FDP verbessert sich um einen Punkt und würde der Umfrage zufolge mit sechs Prozent wieder in den Bundestag einziehen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre.

Für den "Deutschlandtrend" befragte Infratest dimap für das ARD-"Morgenmagazin" vom 12. bis 14. Dezember 1005 Wahlberechtigte.

AFP

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