+
FDP-Generalsekretärin Nicola Beer beim Bundesparteitag Mitte Mai.

Plus von zwei Prozent

"Deutschlandtrend": FDP weiter im Aufschwung

Berlin - Die FDP ist in Umfragen weiter im Aufschwung: In dem am Donnerstag veröffentlichten ARD-"Deutschlandtrend" kommen die Liberalen auf sechs Prozent.

Das sind zwei Prozentpunkte mehr als noch Anfang Mai. Diesen Wert erreichte die FDP zuletzt im März 2011.

Die CDU/CSU kommt demnach auf 40 Prozent und die SPD auf 25 Prozent. Die Grünen erreichen zehn Prozent und die Linken neun Prozent. Damit bleiben alle Parteien gegenüber Anfang Mai stabil. Nur die von Machtkämpfen geprägte AfD verliert einen Punkt und kommt auf nur noch fünf Prozent.

Für den "Deutschlandtrend" befragte das Institut Infratest dimap im Auftrag der ARD-"Tagesthemen" am Montag und Dienstag 1503 Bundesbürger. Danach sind 52 Prozent mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden oder sehr zufrieden (minus zwei Punkte). 47 Prozent sind weniger oder gar nicht zufrieden (plus drei Punkte).

Die Liste der beliebtesten Politiker führt mit 74 Prozent Zustimmung Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) an, gefolgt von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit 69 Prozent. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verliert, wie bereits im Vormonat, an Zustimmung und erreicht in der aktuellen Umfrage 66 Prozent (minus vier Punkte).

AFP

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Merkel: „Ich hätte sehr gerne Franz Josef Strauß persönlich kennengelernt“
Ob das gut gegangen wäre? Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hätte CSU-Legende Franz Josef Strauß gerne persönlich kennengelernt. Das sagte sie am Montag in München.
Merkel: „Ich hätte sehr gerne Franz Josef Strauß persönlich kennengelernt“
NRW: CDU und FDP beschließen Koalitionsgespräche
CDU und FDP starten an diesem Dienstag in Verhandlungen über eine Regierungskoalition im bevölkerungsreichsten Bundesland.
NRW: CDU und FDP beschließen Koalitionsgespräche
Jusos kritisierten SPD-Wahlprogramm: „Zu viel Law and Order“
Die Jusos sehen den Entwurf des SPD-Wahlprogramms teilweise kritisch, weil er ihrer Ansicht nach zu sehr auf innere Sicherheit und zu wenig auf soziale Gerechtigkeit …
Jusos kritisierten SPD-Wahlprogramm: „Zu viel Law and Order“
Kommentar: SPD stellt Wahlprogramm - und wo war Schulz?
Eigentlich müsste Herausforderer Martin Schulz (SPD) die Kanzlerin mit einem Feuerwerk an Ideen vor sich hertreiben. Stattdessen taucht er ab und setzt auf einen fernen …
Kommentar: SPD stellt Wahlprogramm - und wo war Schulz?

Kommentare