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DGB-Chef Michael Sommer sieht nur “kleine Fortschritte“ im Kompromiss von Bund und Ländern über die Hartz-IV-Reform und Mindestlöhne.

DGB-Chef: Kampf gegen Armut nicht beendet

Berlin -DGB-Chef Michael Sommer sieht nur “kleine Fortschritte“ im Kompromiss von Bund und Ländern über die Hartz-IV-Reform und Mindestlöhne. Der Kampf gegen die Armut müsse weitergehen.

Er kritisierte am Dienstag im Deutschlandfunk, das Lohndumping-Problem sei nicht gelöst. Das Ergebnis sei “nicht zum Jubeln, man muss weiter kämpfen, das werden wir auch tun“, sagte Sommer.

Das beschlossene Bildungspaket für Kinder könne sich sehen lassen, räumte der DGB-Vorsitzende ein. Für 1,2 Millionen Menschen gebe es Verbesserungen. Die erzielte Einigung dürfe aber nicht das Ende sein im Kampf gegen Armut in Deutschland, meinte Sommer. Die Hartz-IV-Empfänger sind nach seiner Ansicht enttäuscht, diese empfänden fünf wie auch acht Euro mehr im Monat zu wenig. Sommer sagte, die eigentliche Lösung des Problems wäre es, mehr Menschen “anständige Löhne und anständige Arbeit“ zu verschaffen.

dapd

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