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Die Deutsche Bischofskonferenz hat eine verbesserte Personalaktenführung beschlossen

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Eine Steinfigur am Kölner Dom blickt gen Himmel
Eine Steinfigur am Kölner Dom blickt gen Himmel © Christoph Hardt / IMAGO

Als Reaktion auf den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche hat die Deutsche Bischofskonferenz eine verbesserte Personalaktenführung beschlossen.

Fulda - Als Reaktion auf den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche hat die Deutsche Bischofskonferenz eine verbesserte Personalaktenführung beschlossen. In der Vergangenheit seien die Akten oft mangelhaft geführt worden, sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Georg Bätzing, am Donnerstag zum Abschluss der diesjährigen Herbstvollversammlung in Fulda. «Jetzt liegt eine Grundordnung für die Personalaktenführung vor, die Standards im Beamtenrecht, im öffentlichen Raum wirklich gerecht wird», sagte Bätzing. Diese Personalaktenordnung werde zum 1. Januar in jedem Bistum in Kraft treten. «Das Thema Missbrauch lässt uns nicht los», versicherte Bätzing. «Wir können angesichts dieses dunkelsten Kapitels nicht zur Tagesordnung übergehen.» (dpa)

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