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Die Linke spricht sich gegen die Notwendigkeit einer neuen Eingreiftruppe der EU aus

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Das Logo der Partei Die Linke ist bei einem Sonderparteitag der Berliner Linken an einem Mikrophon zu sehen.
Die Linke spricht sich gegen die Notwendigkeit einer neuen Eingreiftruppe der EU aus © Christoph Soeder / dpa

Die Linke hat die Initiative Deutschlands und weiterer Staaten zum Aufbau einer schnellen militärischen Eingreiftruppe der EU kritisiert.

Berlin - Aus dem Desaster in Afghanistan würden die völlig falschen Schlussfolgerungen gezogen, sagte der stellvertretende Parteivorsitzende Tobias Pflüger der Deutschen Presse-Agentur. Das Problem sei gewesen, dass dort versucht worden sei, «mit militärischen Mitteln ein Land zu „demokratisieren“». «Die EU braucht keine neue Eingreiftruppe, die EU sollte ein ziviles Bündnis sein.»

Ein gemeinsames Konzept Deutschlands, der Niederlande, Portugals, Finnlands und Sloweniens sieht nach dpa-Informationen vor, die bereits existierenden EU-Battlegroups zu schlagkräftigen und kurzfristig einsetzbaren Krisenreaktionskräften weiterzuentwickeln. Die jüngsten Ereignisse in Afghanistan hätten erneut gezeigt, dass die EU in der Lage sein müsse, robust und zügig zu handeln, heißt es in einem Papier. (dpa)

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