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Justizminister Heiko Maas will die Rechte lesbischer Eltern stärken.

Vorstoß des Justizministers

Diese Revolution plant Heiko Maas für lesbische Paare

Nach der Ehe für alle befürwortet Bundesjustizminister Heiko Maas eine weitere Gesetzesänderung. Für lesbische Paare wäre sie eine Revolution.

Bei den Überlegungen geht es laut einem Bericht des Berliner "Tagesspiegel" vom Freitag um Regelungen im Abstammungsrecht, wonach Vater eines Kindes der Mann ist, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter verheiratet ist oder der die Vaterschaft anerkannt hat. Eine "Mit-Mutterschaft" ist nicht vorgesehen.

Daran ändert sich auch durch das neue Gesetz zur Ehe für alle nichts, dass zwar bereits verabschiedet wurde, aber noch nicht in Kraft getreten ist. Für ein verheiratetes lesbisches Paar kommt daher weiterhin nur eine Stiefkindadoption in Betracht.

Eine Sprecherin des Justizministeriums verwies im "Tagesspiegel" aber auf Vorschläge eines von Maas eingesetzten Arbeitskreises zum Abstammungsrecht, wonach bei Verheirateten als "zweiter Elternteil" künftig sowohl ein Mann als Vater wie auch eine Frau als "Mit-Mutter" in Betracht kommen sollen. "Eine solche Ergänzung erscheint durchaus konsequent", hieß es demnach weiter. Entsprechende gesetzliche Änderungen sollten daher geprüft werden.

dpa

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