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Donald Trump und Barack Obama kurz nach der offiziellen Vereidigung des aktuellen US-Präsidenten. 

„Wir sind Hüter der Demokratie“

Diesen mahnenden Brief hinterließ Obama Trump zum Amtswechsel

Barack Obama hinterließ Donald Trump zum Amtswechsel einen versöhnlichen wie ahnungsvollen Brief. Der Sender CNN enthüllte, was in dem Schreiben steht.  

Washington - Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hat seinem Nachfolger Donald Trump zum Amtswechsel im Weißen Haus im Januar einen versöhnlichen und zugleich vorsichtig mahnenden Brief hinterlassen. In dem Schreiben, dessen Inhalt am Sonntag publik wurde, reflektiert Obama über die Verantwortung, die das Amt des Präsidenten mit sich bringt - darunter die Verpflichtung, die Demokratie zu hüten.

Den handschriftlichen Brief ließ Obama am Tag der Vereidigung seines republikanischen Nachfolgers im Oval Office zurück, wie es bei Amtswechseln im Weißen Haus Tradition ist. Was in diesen Briefen steht, wird in der Regel erst später bekannt.

Womöglich wusste Barack Obama, wozu Donald Trump fähig sein könnte 

Obama beginnt das Schreiben dem Sender CNN zufolge mit einem Glückwunsch „zu einem erfolgreichen Rennen“. Er weist auf die Bedeutung amerikanischer Führungskraft hin und warnt davor, demokratische Grundprinzipien um politischer Vorteile willen auszuhöhlen.

„Wir haben dieses Amt nur vorübergehend inne. Das macht uns zu Hütern dieser demokratischen Institutionen und Traditionen - wie Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung, gleichen Schutz und Bürgerrechte -, für die unsere Vorfahren kämpften und Blut vergossen“, so Obama. „Ungeachtet des Drucks und der Zugkräfte der Tagespolitik ist es an uns, diese Instrumente zumindest so stark zu lassen, wie wir sie vorgefunden haben.“

Trump solle „mehr Erfolgsleitern für jedes Kind bauen“

Es sei ein „einzigartiges Amt, ohne eine klare Blaupause für Erfolg“, fährt Obama fort und bietet Trump dann „einige Reflexionen“ aus den vergangenen acht Jahren an. Nicht jeder sei so „gesegnet mit großem Glück, auf verschiedene Weise“ wie er und sein Nachfolger, schreibt Obama. „Es ist an uns, alles zu tun, mehr Erfolgsleitern für jedes Kind und für jede Familie zu bauen, die bereit sind, hart zu arbeiten“.

Der Demokrat weist weiter auf die Bedeutung amerikanischer Führungskraft in der Welt hin und warnt davor, demokratische Grundprinzipien um politischer Vorteile willen auszuhöhlen. „Wir haben dieses Amt nur vorübergehend inne. Das macht uns zu Hütern dieser demokratischen Institutionen und Traditionen - wie Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung, gleichen Schutz und Bürgerrechte -, für die unsere Vorfahren kämpften und Blut vergossen“, so Obama an seinen republikanischen Nachfolger.

„Ungeachtet des Drucks und der Zugkräfte der Tagespolitik ist es an uns, diese Instrumente zumindest so stark zu lassen, wie wir sie vorgefunden haben.“ Obama schließt mit den Worten: „Viel Glück und möge Gott Sie behüten.“

dpa

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