+
Reporterin Jasmin Lucas, Grünen-Politikerin Silvia Kotting-Uhl und Moderator Florian Weiss.

"Ich liebe Bayern!"

Dirndl-Streit: Politikerin bekommt Tracht geschenkt

  • schließen

München/Berlin - Tracht ist rückständig? Iwo! Die Abgeordnete Sylvia Kotting-Uhl, die den Dirndl-Streit im Bundestag vom Zaun gebrochen hatte, hat sich entschuldigt - und bekommt eine Tracht geschenkt.

Der Dirndl-Streit im Bundestag hat hohe Wellen geschlagen, auch bei den Lesern des Münchner Merkur. Die Grünen-Abgeordnete Sylvia Kotting-Uhl hatte CSU-Politikerin Dorothee Bär kritisiert, weil sie im Plenum ein echt bayerisches Dirndl trug.

„Die Bayern finden’s passend, der Rest der Welt rückständig“, diesen Satz hatte sie auf Twitter verbreitet. Jetzt entschuldigte sich die Grünen-Politikerin aus Karlsruhe für ihre Äußerung. Am Mittwochabend sagte sie bei Antenne Bayern, die Sache tue ihr leid. Der Radiosender aus Ismaning hat zuvor extra einen Moderator nach Berlin geschickt, um Kotting-Uhl ein grünes Dirndl zu überreichen. „Ich nehme das Dirndl sehr gerne an“, sagte sie, „und freue mich, wenn ich mich mit Bayern versöhnen kann – ich liebe Bayern!“

sts

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Jamaika-Gespräche ausgesetzt - Kompromissangebot zur Zuwanderung?
Die Jamaika-Sondierungsgespräche gehen am Samstag in eine weitere Runde. Einzelgespräche sollen helfen, um bis Sonntag fertig zu werden. Im News-Ticker bekommen Sie alle …
Jamaika-Gespräche ausgesetzt - Kompromissangebot zur Zuwanderung?
Libanons Regierungschef Hariri in Frankreich
Während es zwischen Berlin und Saudi-Arabien seinetwegen zu diplomatischen Spannungen kommt, trifft der libanesische Premier Saad Hariri in Paris ein. Es könnte der …
Libanons Regierungschef Hariri in Frankreich
Machtkampf in der CSU eskaliert
Mitten in der Schlussphase der Jamaika-Sondierungen erreicht der Machtkampf um Horst Seehofers Erbe in Bayern einen neuen Höhepunkt. Die Spaltung der Partei wird …
Machtkampf in der CSU eskaliert
Jamaika-Sondierer machen Fortschritte - hoher Einigungsdruck
Auch am Samstag finden die Parteien bei den Jamaika-Sondierungen nicht abschließend zueinander. Dennoch bleiben die meisten Beteiligten optimistisch.
Jamaika-Sondierer machen Fortschritte - hoher Einigungsdruck

Kommentare