+
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU)

Absage von der CSU

Dobrindt schließt Bündnis mit Grünen im Bund aus

Berlin - In Baden-Württemberg regiert Winfried Kretschmann (Grüne) mit der CDU. Für Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) kommt eine solche Koalition im Bund nicht in Frage.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Beteiligung seiner Partei an einer schwarz-grünen Koalition nach der Bundestagswahl 2017 ausgeschlossen. "Man kann nicht mit einer Partei regieren, die eine grundsätzlich andere Sichtweise auf die Gesellschaft und die Entwicklung Deutschlands hat", sagte Dobrindt der "Bild". CDU und CSU müssten sich von den Grünen "klar abgrenzen".

"Schwarz-Grün ist kein Zukunftsmodell"

Dobrindt warnte davor, die Grünen mit dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann gleichzusetzen, der mit der CDU als Juniorpartner regiert. "Ich warne vor einer solchen Verklärung", sagte Dobrindt. "Die Grünen im Bund sind Hofreiter, Trittin und Künast. Schwarz-Grün ist kein Zukunftsmodell für den Bund."

Als Wunschpartner für eine künftige Koalition kommt für Dobrindt die FDP in Frage. Diese habe "beste Chancen, in den Bundestag zurückzukehren", sagte er. "Es hat in der deutschen Politik immer Platz gegeben für eine liberale Partei."

Ein Bündnis mit der rechtspopulistischen AfD schloss Dobrindt aus. Vielmehr müsse es darum gehen, die zur AfD abgewanderten Unionswähler zurückzugewinnen.

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Sipri-Friedensforscher: Rüstungsexporte steigen ständig
Die Zeit der politischen Entspannung ist definitiv vorbei. In den vergangenen zehn Jahren hat der Waffenhandel stetig zugelegt. Dabei kommen 56 Prozent der weltweiten …
Sipri-Friedensforscher: Rüstungsexporte steigen ständig
Demo, Trump und Syrien: Hier gibt‘s den Siko-Ticker zum Nachlesen
München - Tag drei der Siko: Am Sonntag standen als Hauptthemen der Syrien-Konflikt, das Atomabkommen mit dem Iran und die US-Außenpolitik auf der Agenda. In unserem …
Demo, Trump und Syrien: Hier gibt‘s den Siko-Ticker zum Nachlesen
Explosion in Bogotá: Mindestens 30 Verletzte
Bogotá - Bei der Explosion eines Sprengsatzes sind am Sonntag im Zentrum der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá mindestens 30 Personen verletzt worden, darunter mehrere …
Explosion in Bogotá: Mindestens 30 Verletzte
Die USA auf der SIKO: „Trump bleibt der Unsicherheitsfaktor“
Donald Trump verstört die westliche Welt. In München versuchen seine Minister, den Schreck der ersten Tage zu lindern. Es herrscht Erleichterung. Und doch bleibt die …
Die USA auf der SIKO: „Trump bleibt der Unsicherheitsfaktor“

Kommentare