Neuer Dobrindt-Plan

Private Investoren sollen A 8 ausbauen

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München – Private Anleger sollen den Autobahn-Bau beschleunigen – unter anderem beim sechsstreifigen Ausbau der A 8 in Richtung Österreich.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) plant mit einem Einstieg von Rentenfonds oder Versicherern in großem Umfang, bestätigte sein Ministerium.

Die Rendite der Investoren soll sich danach richten, wie schnell die Strecken fertig werden und ob sie im Laufe einer Vertragsdauer von 30 Jahren möglichst ohne Baustellen sind. Der Investoren-Vorteil liege in der sicheren Geldanlage. „Die Vergütung des ÖPP-Betreibers hängt ab vom Umfang und der Qualität der Verfügbarkeit der Strecke. Bei Einschränkungen werden die monatlichen Vergütungen reduziert“, zitiert „Bild“ aus einem Ministeriums-Papier.

In Dobrindts Paket sind demnach der Ausbau der A57 Köln-Moers für 400 Millionen Euro, der A6 Weinsberg-Crailsheim für 750 Millionen sowie die A3 in Bayern zwischen Biebelried und Fürth-Erlangen für 920 Millionen enthalten. Nach Informationen des Münchner Merkur ist die A8 hinter Rosenheim mit 1,275 Milliarden Euro eingeplant. Der seit vielen Jahren erwartete Ausbau soll in Abschnitten realisiert werden. Die Wirtschaftslichkeitsprüfung soll bald beginnen. „Das ist eine sehr gute Nachricht für die Wirtschaftsregion Südostbayern“, sagte die CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig. „Der Ausbau ist aufgrund Zustand und Belastung der Strecke überfällig und muss so bald wie möglich erfolgen.“

cd

Rubriklistenbild: © dpa

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