+
Horst Seehofer (rechts) und Alexander Dobrindt.

Bundestagswahl 2017

Dobrindt rät CSU: Setz' voll auf Seehofer, nicht Merkel

München - Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) rät seiner Partei, im Bundestagswahlkampf 2017 voll auf CSU-Chef Horst Seehofer zu setzen - also nicht auf Merkel, falls sie wieder antritt.

„Der gefühlte Spitzenkandidat der CSU für die Bundestagswahl wird Horst Seehofer sein“, sagte der CSU-Politiker der „Bild am Sonntag“. Auf die Frage, wer tatsächlich Spitzenkandidat sein werde, antwortete er: „Ich kann der CSU nur raten, bei der Bundestagswahl Horst Seehofer zu plakatieren.“

Zugleich verteidigte Dobrindt seine öffentliche Kritik an Merkels Flüchtlingspolitik. „Ich vertrete in der Koalition die CSU, und außerdem gehe ich davon aus, dass man in hohe politische Ämter gewählt wird, um für seine Überzeugung zu werben und diese nicht zu verstecken.“ Seine deutlichen Worte hätten der Zusammenarbeit im Kabinett nicht geschadet.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Die Stunde der Protestwähler - wem nutzt eine Stimme für „Sonstige“?
Einfach mal die Stimme einer der kleinen Parteien geben - damit liebäugeln gerade einige Wähler. Ob das strategisch Sinn macht, verraten wir Ihnen hier.
Die Stunde der Protestwähler - wem nutzt eine Stimme für „Sonstige“?
Welche Koalitionen sind nach der Wahl denkbar?
Wer mit wem nach der Wahl? Comeback für Schwarz-Gelb, Jamaika-Feeling oder wieder Groko? CDU, CSU, SPD, AfD, FDP, Linke, Grüne - sieben Parteien dürften im neuen …
Welche Koalitionen sind nach der Wahl denkbar?
Bessere Absicherung für ehrenamtliche Feuerwehrler gefordert
Feuerwehrleute begeben sich tagtäglich für ihre Mitmenschen in Gefahr. Ein neuer Vorstoß soll nun viele ehrenamtliche Einsatzkräfte besserstellen.
Bessere Absicherung für ehrenamtliche Feuerwehrler gefordert
Weise wirbt für Familiennachzug von Flüchtlingen
Mit dem eingeschränkten Familiennachzug soll die Zuwanderung gebremst werden. Doch der Flüchtlingsbeauftragte der Regierung warnt vor einer Überlastung der Gerichte.
Weise wirbt für Familiennachzug von Flüchtlingen

Kommentare