+
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU).

Dobrindt will Aus von Heli-Landeplätzen verhindern

Berlin - Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will die drohende Schließung von bis zu 1600 Hubschrauberlandeplätzen in Deutschland mit einem juristischen Trick verhindern.

Sämtliche Landeplätze, deren Ausstattung nicht den Erfordernissen einer ab 28. Oktober 2014 geltenden strengen EU-Verordnung entspricht, sollen in „Landestellen von öffentlichem Interesse“ umgewandelt werden, wie die Zeitung „Bild“ (Mittwoch) berichtete. Für diese gelten demnach Ausnahmeregeln, daher sind Schließungen in der Regel nicht möglich.

„Wir werden für die Luftrettung in Deutschland alle Hubschrauberlandestellen an Krankenhäusern erhalten - nicht eine muss geschlossen werden“, sagte Dobrindt der Zeitung. In Zusammenarbeit mit seinem Ministerium erstellen die Luftrettungsunternehmen und die Bundespolizei dem Bericht zufolge derzeit eine Liste all jener Plätze, die entsprechend umbenannt werden müssen, um die EU-Mindestanforderungen umgehen zu können.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Polizei veröffentlicht Bilder vom Manchester-Attentäter kurz vor dem Anschlag
Schon wieder hat ein Selbstmordanschlag die Welt erschüttert: Am Montag riss ein Attentäter 22 Menschen in den Tod, darunter viele Kinder. Die Polizei meldet mehrere …
Polizei veröffentlicht Bilder vom Manchester-Attentäter kurz vor dem Anschlag
Großbritannien: Höchste Terrorwarnstufe wieder aufgehoben
Eigentlich hätte es für viele Briten ein schönes, langes Wochenende werden sollen. Denn am Montag haben sie frei. Doch es geht - trotz herabgestufter Terrorwarnstufe - …
Großbritannien: Höchste Terrorwarnstufe wieder aufgehoben
Irans Oberhaupt nennt Monarchen Saudi-Arabiens „Idioten“
Zwischen dem Iran und Saudi-Arabien geht es verbal hoch her. Ajatollah Ali Chamenei nennt die Führungsriege des Rivalen einen „wertlosen Haufen“.
Irans Oberhaupt nennt Monarchen Saudi-Arabiens „Idioten“
„Eine Krankheit“: Papst attackiert Finanzinvestoren
Der Papst hat in einer Rede vor Stahlarbeitern massiv gegen Spekulanten gewettert - er sprach von einer „wirtschaftlichen Krankheit“.
„Eine Krankheit“: Papst attackiert Finanzinvestoren

Kommentare