+
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU).

Dobrindt will Aus von Heli-Landeplätzen verhindern

Berlin - Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will die drohende Schließung von bis zu 1600 Hubschrauberlandeplätzen in Deutschland mit einem juristischen Trick verhindern.

Sämtliche Landeplätze, deren Ausstattung nicht den Erfordernissen einer ab 28. Oktober 2014 geltenden strengen EU-Verordnung entspricht, sollen in „Landestellen von öffentlichem Interesse“ umgewandelt werden, wie die Zeitung „Bild“ (Mittwoch) berichtete. Für diese gelten demnach Ausnahmeregeln, daher sind Schließungen in der Regel nicht möglich.

„Wir werden für die Luftrettung in Deutschland alle Hubschrauberlandestellen an Krankenhäusern erhalten - nicht eine muss geschlossen werden“, sagte Dobrindt der Zeitung. In Zusammenarbeit mit seinem Ministerium erstellen die Luftrettungsunternehmen und die Bundespolizei dem Bericht zufolge derzeit eine Liste all jener Plätze, die entsprechend umbenannt werden müssen, um die EU-Mindestanforderungen umgehen zu können.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Verdi-Erhebung: In Krankenhäusern fehlen rund 80.000 Pfleger
Patientenversorgung im Akkord und selbst keine Zeit für einen Schluck Wasser. Krankenpfleger schlagen Alarm. Die knappe Personaldecke bringe sie an ihre Grenzen und …
Verdi-Erhebung: In Krankenhäusern fehlen rund 80.000 Pfleger
Atempause im Asylstreit zwischen CDU und CSU
Innenminister und CSU-Chef Seehofer setzt der Kanzlerin und CDU-Chefin Merkel eine Zwei-Wochen-Frist bis nach dem EU-Gipfel. Und sie akzeptiert es. Schafft es Merkel, …
Atempause im Asylstreit zwischen CDU und CSU
So halten es die anderen EU-Staaten mit Einreisebeschränkungen
Nicht nur in Deutschland wird heftig über die Asylpolitik diskutiert. In unserer Übersicht erfahren Sie, wie andere EU-Länder mit der Frage umgehen.
So halten es die anderen EU-Staaten mit Einreisebeschränkungen
Erdogan: Wollen Ausnahmezustand nach Wahlen nicht verlängern
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will den seit fast zwei Jahren geltenden Ausnahmezustand eigenen Angaben zufolge nach den bevorstehenden Wahlen nicht …
Erdogan: Wollen Ausnahmezustand nach Wahlen nicht verlängern

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.