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Dominic Stoiber (li.), der Sohn des ehemaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (re.), behält seinen Doktotitel. Der Plagiatsvorwurf ist nicht haltbar.

Dominic Stoiber: Ich behalte meinen Doktor-Titel

München – Dominic Stoiber darf seinen Doktortitel nun doch behalten. Der Plagiatsverdacht gegen den Sohn des langjährigen Ministerpräsidenten ist nicht haltbar.

Das geht aus einem Schreiben der Universität Innsbruck hervor. „Der Senat der Universität hat festgestellt, dass ich meinen Doktortitel zu Recht führe“, sagte Dominic Stoiber dem Münchner Merkur (Mittwochsausgabe). Es habe in einem förmlichen Verwaltungsverfahren „mehrere eindeutige wissenschaftliche Gutachten gegeben“. Die Universität bestätigte: "Der Spruch ist ergangen und rechtskräftig."

Im zuständigen Uni-Gremium fiel die Entscheidung dem Vernehmen nach einmütig. Es gab demnach keine Rüge und auch keine nachträgliche Veränderung der Note, berichtet die Zeitung.

Stoiber, heute 32, war zwischen 2007 und 2010 für die Promotion eingeschrieben. Er widmete sich dem Thema „Die Förderalismusreform I der Bundesrepublik“. Er wollte die Reform beschreiben, bewerten und ihre Praxistauglichkeit analysieren. Einer der beiden prägenden Köpfe hinter der Reform war neben dem damaligen SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering der CSU-Chef - Edmund Stoiber. Dominic Stoiber war, wie auch seine Schwester Veronica, im Zuge des Guttenberg-Titelentzugs ins Visier von Plagiatsjägern geraten. In der ersten Instanz war in Innsbruck zunächst gegen ihn entschieden worden.

Stoiber ist selbst politisch aktiv. Er ist seit 2008 CSU-Bezirksrat für den Stimmkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen. Unabhängig vom Plagiatsverfahren hat er aber bereits seinen Rückzug aus dem Bezirkstag angekündigt. Er will aus beruflichen Gründen im September nicht mehr kandidieren.

Diese Politiker(innen) sind ihren Doktortitel los

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