Berichte über „The Apprentice“-Comeback nach Präsidentschaft

Donald Trump vor der Kamera: Filme und Fernsehsendungen mit dem US-Präsidenten

Donald Trumps Präsidentschaft ähnelt einer riesigen Reality-Show. Mit Film und Fernsehsendungen hat der mächtigste Mann der Welt tatsächlich Erfahrung.

  • Donald Trump hat bereits in mehreren Filmen mitgespielt.
  • Die erfolgreichste Fernsehsendung mit ihm war „The Apprentice“.
  • Als Schauspieler erhielt er den Negativpreis „Goldene Himbeere“.

Washington - Donald Trump war bereits vor seiner Präsidentschaft regelmäßig im Fernsehen zu sehen: In mehr als 25 Filmen und Serien hat er mitgespielt. Meistens handelt es sich dabei allerdings nur um kurze Auftritte, in denen er sich selbst spielt. Sein größter Erfolg war die Reality-Show „The Apprentice, in der die Kandidaten um einen Job in einem seiner Unternehmen kämpften. Es gab allerdings auch einige Tiefpunkte in Trumps Bildschirmkarriere: Für „Mein Geist will immer nur das Eine...“ erhielt der heutige US-Präsident Trump 1991 die „Goldene Himbeere“ als schlechtester Nebendarsteller. 2019 sahnte er den wenig begehrten Negativ-Preis erneut ab.

Wir werfen einen Blick zurück auf die durchwachsene Leinwandkarriere des mächtigsten Mannes der Welt.

Donald Trump in Filmen und Fernsehsendungen: Eine bunte Karriere

Seit Donald Trump Anfang 2017 das Amt des US-amerikanischen Präsidenten übernommen hat, steht er im Zentrum des weltweiten Medieninteresses. Und das weiß er zu bedienen: Seine Gegner überzieht er regelmäßig mit wüsten Schimpftiraden, sich selbst lobt er bei jeder Gelegenheit in den Himmel. Und obwohl er missliebige Medien schon mal gerne mit dem Etikett „Fake News“ versieht, sieht Trump selbst laut Insiderberichten täglich zwischen vier und acht Stunden fern

Kein Wunder, denn Trump ist ein Showman: Zu den Filmen und Serien in denen er bis dato mitgespielt hat kommen Auftritte in zahlreichen Talkshows hinzu. Sogar beim Wrestling war er für WWE im TV zu sehen. Seit seiner Präsidentschaft hat er seine Karriere in Filmen und Fernsehsendungen zwar Ad acta gelegt, manchmal ruft Trump aber  noch bei seinem Lieblingskanal Fox an, um den Moderatoren und dem Publikum seine persönliche Sicht auf die Dinge zu erklären.

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Die Fernsehsendung „The Apprentice“ war Trumps größter Erfolg auf dem Bildschirm

Seiner größter Erfolg im TV war zweifelsohne „The Apprentice“. Sie Sendung hat auch ihren Teil zum Vermögen Donald Trumps beigetragen. er moderierte die Reality-Show 2004 bis 2015 über 14 Staffeln hinweg. In dem Format kämpften Kandidaten in Teams um einen Job in einer von Trumps Firmen. Der Gewinner erhielt einen mit 250 000 Dollar dotieren Einjahresvertrag. Ein besonders schlechter Teilnehmer wurde am Ende jeder Episode von Trump höchstpersönlich mit dem Satz „You're fired!“ aus der Sendung geworfen. 

Doch nicht erst seit „The Apprentice“ betätigt sich der US-Präsident als Schauspieler. Schon ein ganzes Jahrzehnt früher spielte er in „Die kleinen Superstrolche“ den Vater der Figur Waldo – wie Trump ein reicher Mann. Meistens spielt Donald Trump in Filmen und Fernsehsendungen aber sowieso sich selbst: In „Wer ist Mr. Cutty“ mit Whoopi Goldberg hatte er einen kurzen Cameo-Auftritt, ebenso in „Ein Chef zum Verlieben“ mit Hugh Grant und Sandra Bullock. 

„Goldene Himbeere“ für Rollen von Donald Trump in Filmen

Wenn manchen schon die Präsidentschaft von Donald Trump wie ein schlechter Film erscheint, so lassen sich dazu Parallelen in Trumps Filmographie finden. Für seine Rolle in der Trash-Komödie „Mein Geist will immer nur das Eine...“ erhielt Trump schon 1991 eine „Goldene Himbeere“ als schlechtester Nebendarsteller. Anfang des Jahres wurde er erneut mit dem Negativ-Preis ausgezeichnet, dieses Mal hat er allerdings nicht freiwillig in den Filmen mitgespielt. Die Dokumentation „Fahrenheit 11/9“ des Filmemachers Michael Moore behandelt Trumps Präsidentschaftskandidatur und beleuchtet die Hintergründe, die schließlich zu seiner Wahl geführt haben. Aber auch der Film „Death of a Nation“, in dem Trump eine große Rolle spielt, dürfte für diese Auszeichnung mitverantwortlich sein.

Der Film „Fahrenheit 11/9“stellt zu Beginn eine pikante These auf: Trump habe sich zu der Kandidatur entschieden, weil Gwen Stefani für ihre Talent-Show „The Voices“ eine höhere Gage erhielt als er für „The Apprentice“.Finanziell könnte Trump das egal sein - er gehört zu den reichsten Männern der Welt. Laut Moore wollte Trump lediglich beweisen, dass er beliebter als die Sängerin ist.

Berichte über Trump-Comeback im Fernsehen

Seit er tatsächlich Präsident ist, scheint Trump trotz tagtäglicher Show-Einlagen seiner TV-Vergangenheit nachzutrauern. Darauf lassen zumindest Berichte des News-Portals Daily Beast schließen, denen zufolge sich der Präsident bereits in Gesprächen mit „The Apprentice“-Erfinder Mark Burnett befindet. Demnach soll es nach Trumps Präsidentschaft ein Spin-Off der Serie geben. Titel: „The Apprentice - White House“. There is no Business like Showbusiness - diese alte Weisheit aus dem Showgeschäft scheint sogar für den Präsidenten wahr zu sein.

pks

Rubriklistenbild: © dpa / Evan Vucci

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