„Trump-Marke an die Blutlinie gebunden“

Ivanka und Melania „bösartig?“ Trumps Frauen können sich nicht ausstehen - befremdliche Details enthüllt

  • Anna-Katharina Ahnefeld
    vonAnna-Katharina Ahnefeld
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Schon in Märchen ist das Verhältnis zwischen Stiefmutter und Stieftochter konfliktbehaftet. Zwischen Ivanka und Melania Trump herrscht eisige Stimmung. Das verdeutlichen neue Enthüllungen.

  • Für die Familie Trump beginnt in ein paar Wochen die Zeit nach dem Weißen Haus.
  • Eine einstige Vertraute berichtet nun über das Verhältnis der zwei wichtigsten Frauen im Leben Donald Trumps.
  • Dabei wird deutlich: Melania und Ivanka Trump haben ein sehr angespanntes Verhältnis zueianander.

Washington - In einem berühmten Märchen will die böse Königin ihre Stieftochter Schneewittchen los werden. Sie ist neidisch auf ihre Jugend und ihr Aussehen und will die „Schönste im ganzen Land“ sein. Glaubt man dem Podcast „The New Abnormal“ des Daily Beasts, könnte das Märchen im Weißen Haus etwas anders ausbalanciert sein. Denn dort sei es vor allem Trump-Tochter Ivanka, die gegen Stiefmutter Melania intrigiere.

Stephanie Winston Wolkoff ist eine einstige Vertraute Melania Trumps - deren Enthüllungen zu den sogenannten „Melania-Tapes“ führten. In einem Gespräch mit den Moderator:innen Molly Jong-Fast und Rick Wilson kramte sie erneut in ihrer Skandalkiste und beförderte Insiderinformationen über das Verhältnis zwischen Ivanka Trump und First Lady Melania Trump zutage. Die angebliche Lieblingstochter des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump hatte ebenfalls kürzlich mit einem privaten Leak zu kämpfen. In einem aufsehenerregenden Essay teilte Jugendfreundin Lysanda Ohrstrom brisante Erinnerungen an Ivanka - und Vater Donald.

Trumps im „Melania-Ivanka-Krieg“: Wichtigste Frauen in Donald Trumps Leben im Clinch

„Im Melania-Ivanka-Krieg“ lautet der vielsagende Titel einer aktuellen Folge „The New Abnormal“ - die ein sehr schwieriges Verhältnis der beiden Frauen skizziert. Der Podcast der progressiven Medienplattform Daily Beast beschreibt ihren Inhalt nach eigenen Angaben wie folgt: „Wir sprechen mit Reporter:innen, Wissenschaftler:innen, gewählten Beamt:innen und Menschen im ganzen Land, die versuchen, sich in einer Zeit zurechtzufinden, in der Unsicherheit Informationen ersetzt hat und die Wahrheit von der beteiligten Politik zu häufig überfahren wird.“

Name Stephanie Winston Wolkoff
Geburtstag1970
BerufMode- und Unterhaltungsmanagerin und ehemalige Beraterin von First Lady Melania Trump
BuchMelania and Me: The Rise and Fall of My Friendship with the First Lady

Ivanka Trump: Tochter von Donald wollte Machtstellung im Weißen Haus ausbauen

„Wusste Melania nicht, dass Ivanka in Wirklichkeit die First Lady“ werde, fragt Molly Jong-Fast die Melania-Insiderin Wolkoff. Diese berichtet ausführlich, wie Ivanka Trump ihre Macht im Weißen Haus gegenüber Melania Trump kontinuierlich ausbaute. Während Wolkoff im Interview vorwiegend wohlwollend über die First Lady spricht, zeichnet sie ein befremdliches Bild der Trump-Tochter. So habe diese bei einem Filmabend im Weißen Haus „Findet Dorie“ zeigen lassen - ein Film, der thematisiert, wie der Fisch Dorie versucht, ihre Familie wiederzufinden. Und zwar, als zeitgleich Demonstrationen gegen das Einwanderungsgesetz Donald Trumps stattfanden. Das vorsah, Kinder an der Grenze von ihren Eltern zu separieren. Was schlussendlich passierte.

„Liegt das daran, dass Ivanka dumm ist oder ist sie bösartig?“, fragt daraufhin die Moderatorin. Für Wolkoff handele es sich um einen Mix, für sie sei Ivanka wie ihr Vater Donald Trump. „Ein Trump ist ein Trump“, so Wolkoff, die Familie werde beigebracht, keine Emotionen zu zeigen. Die Lieblingstochter des scheidenden US-Präsidenten habe jede Regel gebrochen und Melanias Stellung unterminiert. So habe sie versucht Mitarbeiter:innen der First Lady für sich selbst abzuwerben.

Melania Trump bezeichnete Ivanka Trump und Jared Kushner offenbar als „Schlangen“

Melania Trump soll laut ihrer einstigen Vertrauten die Trump-Tochter und Jared Kushner als „Schlangen“ bezeichnet haben. Wolkoff selbst spricht von Ivanka Trump mit einem spöttischen Unterton von der „Prinzessin“ - ebenfalls zu hören in den eingeblendeten Ausschnitten aus den „Melania-Tapes“. Ob Donald Trump es nicht störe, dass seine Frau und seine Tochter nicht miteinander zurecht kämen, will berechtigterweise die Moderatorin wissen. „Die Trump-Marke ist an die Blutlinie gebunden“ - für die Ivanka stehe. Die weiterhin große politische Ambitionen hat.

Für die Trumps beginnt nun eine neue Ära - die Zeit nach dem Weißen Haus. Melania Trump soll derweil nur noch einen Wunsch verspüren: Endlich nach Hause zu gehen. Ob es in ihrem Anwesen in Florida jedoch ruhiger für die scheidende First Lady wird, ist fraglich. Denn Ivanka Trump und Jared Kushner haben ebenfalls ein Haus in dem Sonnenstaat erworben. Eine Stunde entfernt von Donald Trump und Melania. Das Märchen der „bösen“ Stieftochter, es könnte für Melania Trump noch nicht beendet sein. (aka)

Rubriklistenbild: © Evan Vucci/dpa

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