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Donald Trump, Präsident der USA, spricht bei einer Wahlkampfkundgebung in der American Airlines Arena.

Donald Trump und das Internet

Mark Esperanto? Trump löscht peinlichen Tweet, aber zu spät für das Netz

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Donald Trump twittert über Esperanto, meint aber nicht die Kunstsprache, sondern seinen Verteidigungsminister. Und das ist nicht alles, was dem Präsidenten misslingt.

Es scheint, als ob Donald Trump einmal mehr von der automatischen Wortvervollständigung seines Mobiltelefons in die Irre geleitet wurde. Am Sonntagmorgen nannte der US-Präsident seinen eigenen Verteidigungsminister Mark Esper in einem Tweet „Mark Esperanto“.

Kurz darauf wurde der Tweet wieder gelöscht, wie das Netz aber so ist, war es da schon viel zu spät. Über tausend andere Twitter-Nutzer hatten Trumps Tweet zu diesem Zeitpunkt bereits geteilt. Der Hashtag #Esperanto, der eigentlich dafür genutzt wird, Informationen über die gleichnamige Plansprache zu teilen, trendete auf Twitter - wegen Trump.

Esperanto? Donald Trump zitiert Mark Esper

In besagtem Tweet zitierte Trump Verteidigungsminister Esper mit den Worten: „Der Waffenstillstand hält sehr gut. Es gab ein paar kleinere Auseinandersetzungen, die sehr schnell beendet wurden. Die Kurden ziehen sich in andere Gebiete zurück.“ Des weiteren schrieb Trump: „US-Soldaten sind nicht in den Kampfzonen. Das Öl ist sicher. Wir bringen unsere Soldaten nach Hause!“

Aktuelles aus dem Weißen Haus: Neuer Schwung für Amtsenthebung - US-Botschafter belastet Trump

In einem zweiten Versuch entfernte Trump sowohl den Namen Espers als auch die Zeile, nach der die Soldaten nach Haus gebracht werden würden. Tatsächlich werden die Truppenverbände, die Syrien verlassen, nicht in die USA verlegt, sondern zunächst in den Irak. 

Donald Trump: Drei Fehler in einem Tweet

Von welchem Öl Trump in seinem Tweet spricht, das nun „gesichert“ sei, ist selbst den Experten ein Rätsel. Es ist aber nicht das erste Mal, dass Trump im Zusammenhang mit dem Syrien-Konflikt von Öl spricht, dass die US-Truppen gesichert hätten. Dasselbe schrieb der US-Präsident bereits am 18. Oktober.

Andere Beobachter zweifeln an der Echtheit des Zitats Espers. Idrees Ali, Korrespondent der Nachrichtenagentur Reuters, reist zurzeit mit dem Pressetross Espers und kann sich nicht daran erinnern, etwas Derartiges von dem Verteidigungsminister gehört zu haben.

Donald Trump und Esperanto: Die eigenartige Rechtschreibung des Präsidenten

Dass Trump seine Tweets offensichtlich nicht gegenlesen lässt, hat in der Vergangenheit schon häufiger zu falsch geschriebenen Namen seitens des US-Präsidenten geführt. Tim O‘Brien, Meinungschef beim Fernsehsender Bloomberg, sammelte allein acht Namen, die der Präsident in der Vergangenheit falsch geschrieben hatte - darunter Mike Pence, Paul Ryan und John Bolton.

Trotz des verkündeten Waffenstillstands zwischen Kurden und der türkischen Armee in Nord-Syrien* soll es laut Augenzeugenberichten in der Region immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen kommen.

Pressesprecherin von Donald Trump spricht von der „Genialität des Präsidenten“ 

John F. Kelly, ehemaliger Stabschef unter Donald Trump im Weißen Haus, hat sich in einem Interview mit dem „Washington Examiner“ zur Ukraine-Affäre und dem daraus resultierten Verfahren zur Amtsenthebung gegen Donald Trump geäußert.

Kellys Kritik an den Personalentscheidungen Trumps kommentierte im Anschluss die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Stephanie Grisham: „Ich habe selbst mit John Kelly zusammengearbeitet und er war absolut unfähig, mit der Genialität unseres Präsidenten umzugehen.“

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