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US-Präsident Trump spricht vor einem Fake-Präsidentensiegel.

US-Präsident tappt in „Russland-Falle“

Donald Trump: Peinlicher Patzer bei Rede - niemand bemerkte das Wappen

US-Präsident Donald Trump ist während einer Veranstaltung unbemerkt vor einem gefälschten Präsidentensiegel aufgetreten. Der Adler erinnerte stark an das Wappentier aus Russland. 

Washington - Donald Trump wurde im Zuge einer Veranstaltung der rechts-orientierten Studentenorganisation „Turning Point“ offenbar hereingelegt. Der US-Präsident hielt eine Rede und trat dabei vor einem gefälschten Präsidentensiegel auf, das hinter ihm auf die Leinwand projiziert wurde. Dies blieb allerdings zunächst unbemerkt - weder der Öffentlichkeit noch Trump selbst fiel der Fehler auf.

Erst die Washington Post berichtete nach dem Auftritt, dass das Siegel mehrere große symbolische Fehler aufwies. Der Adler in dem Siegel hatte zwei Köpfe und erinnerte damit stark an das russische Wappentier. In den Klauen hielt der Adler außerdem nicht, wie sonst, Zweige und Pfeile, sondern Golfschläger und Geldscheine. 

Donald Trump tritt vor gefälschtem Siegel auf: Weitere Details entdeckt

Zwar ist noch unklar, wer für die Aktion verantwortlich ist, allerdings soll das gefälschte Siegel wohl auf Trumps mutmaßliche Verbindungen zum Kreml und die vielen Golf-Ausflüge aufmerksam machen. Diese sollen laut einer Rechnung der Huffington Post bereits 102 Millionen US-Dollar an Steuergeldern gekostet haben. Unterdessen erklärte das Oberste Gericht der USA übrigens, dass Trump neues Geld für seine umstrittenen Mauer nach Mexiko bekommt.

Die Washington Post wurde durch einen Leserbrief auf weitere veränderte Details in dem Siegel aufmerksam gemacht. Das Motto über dem US-Adler in dem Siegel besagt nicht „E pluribus unum“ (“Aus vielen eines“), sondern „45 es un titere“ (“45 ist eine Marionette“). Trump ist der 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Zuletzt drohte er im Zuge des Iran-Konflikts mit dem „schlimmsten Szenario“

Donald Trump und das Fake-Siegel: Ursprung noch unbekannt

Weder der Veranstalter „Turning Point USA“ noch das Weiße Haus wollten sich gegenüber der Washington Post zu dem Fake-Siegel äußern. Hintergrund und Ursprung des Vorfalls sind noch nicht weiter bekannt. 

Bei einem Auftritt in North Carolina kam Trump kürzlich auf Deutschland und die Nato zu sprechen. Dabei griff er vor allem Bundeskanzlerin Merkel an. Trump und die USA sind außerdem in Sorge über die „hochprovokative“ Absicht der Türkei, Bohrungen in den Gewässern vor Zypern vorzunehmen. 

ta

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