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US-Präsident Donald Trump ist nicht erfreut darüber, dass das Büro seines Anwalts vom FBI durchsucht wurde. 

Tirade auf Twitter

„Totale Hexenjagd“: Trump erbost über Razzien bei seinem Anwalt

US-Präsident Donald Trump macht auf Twitter seinem Ärger über Razzien bei seinem Anwalt Luft. Wie schon häufiger bedient er sich des Bildes einer „Hexenjagd“. 

Washington - US-Präsident Donald Trump hat sich nach der Durchsuchung des FBI bei seinem Anwalt Michael Cohen sehr wütend gezeigt. Das Anwaltsgeheimnis sei tot, schrieb Trump am Dienstagmorgen (Ortszeit) im Kurznachrichtendienst Twitter. Er bezeichnete die Ermittlungen zudem erneut als „totale Hexenjagd“.

FBI-Ermittler hatten am Montag das Büro, die Wohnung und das Hotelzimmer seines Freundes, Vertrauten und Rechtsbeistandes Cohen durchsucht.

Tipp kam von Sonderermittler Mueller

Nach Angaben des Anwalts von Cohen kam der Tipp von Sonderermittler Robert Mueller. Die „New York Times“ und andere US-Medien berichteten, die Durchsuchungen stünden offenbar nicht direkt in Zusammenhang mit Muellers Untersuchung zu einer möglichen Einmischung Russlands auf den Präsidentschaftswahlkampf, seien aber höchstwahrscheinlich das Resultat von Informationen, die er dabei aufgedeckt habe.

Mueller gab diese Informationen demnach an den stellvertretenden Justizminister und Aufseher der Russland-Ermittlungen, Rod Rosenstein, weiter. Dieser beauftragte den Generalstaatsanwalt in New York mit den weiteren Untersuchungen gegen Cohen. Der „Washington Post“ zufolge wird gegen Cohen wegen möglichen Bankbetrugs und der Verletzung von Regeln zur Wahlkampffinanzierung ermittelt.

Polizisten beschlagnahmten E-Mails

Bei der Razzia beschlagnahmten die Polizisten nach den Berichten E-Mails, Dokumente und Geschäftsunterlagen zu diversen Themen, darunter zu Cohens umstrittener Zahlung einer hohen Summe an die Pornodarstellerin Stormy Daniels.

dpa

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