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Ukraine-Invasion: Trump präsentiert seine ganz eigene These - „Dann wurde es schlimmer und schlimmer“

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Die Nachricht vom russischen Einmarsch ist noch frisch, da teilt der Ex-US-Präsident gegen seinen Nachfolger Joe Biden aus. Zuvor nannte er den Kreml-Chef „sehr klug“.

Washington - Zum russischen Angriff auf die Ukraine meldet sich prompt auch Donald Trump zu Wort. Der frühere US-Präsident ist überzeugt, dass die Attacke mit ihm als Staatschef im Weißen Haus nicht passiert wäre.

Ukraine-Invasion: Trump mit wirren Thesen

Es gebe gute Gründe, wieso dies nicht in den vergangenen vier Jahren geschah, sagte Trump am Mittwochabend (Ortszeit) in einem Telefoninterview des Senders Fox News.

Russlands Präsident Wladimir Putin habe die „Schwäche“ der US-Regierung seines Nachfolgers Joe Biden gesehen und dies ausgenutzt, sagte Trump weiter.

Russland greift Ukraine an: Putin hat laut Trump „Schwäche“ gesehen

Trump sagte auch, er gehe davon aus, dass Putin ursprünglich gar keinen Krieg gewollt habe. „So wie es begann, glaube ich wirklich nicht, dass er das anfangs tun wollte. Ich glaube, er wollte etwas tun und verhandeln. Dann wurde es schlimmer und schlimmer“, sagte er. Dann habe er die „Schwäche“ gesehen, die durch den chaotischen US-Abzug aus Afghanistan an den Tag gelegt worden sei und gehandelt.

Trump fügte hinzu, er habe sich als Präsident „fantastisch“ mit Putin verstanden - und das, obwohl er gegen die deutsch-russische Pipeline Nord Stream 2 vorgegangen sei.

Trump bezeichnete am Dienstag Putins Vorgehen in Ukraine als „genial“

Erst am Dienstag hatte Trump Putins Vorgehen als „genial“ und „schlau“ bezeichnet. Trump sagte in einer konservativen Radio-Talk-Sendung: „Das ist genial.“ Der Kremlchef erkläre einen großen Teil der Ukraine für unabhängig und schicke „Friedenstruppen“ dorthin. „Wie schlau ist das denn?“ Mit Blick auf Putin sagte Trump weiter: „Das ist ein Mann, der sehr klug ist. Ich kenne ihn sehr gut.“

Kritiker warfen Trump während seiner Amtszeit stets vor, gegenüber Putin auf einen Kuschelkurs zu setzen. (dpa)

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