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Frühere Trump-Sprecherin Sanders heuert bei Fox News an

Fox News

„Ich liebe den Präsidenten“ - Donald Trumps Sprecherin soll nun für Fox News über ihn berichten

Sarah Huckabee Sanders ist zurück - die ehemalige Pressesprecherin Donald Trumps heuert bei Fox News an.

Washington - Beim Namen Sarah Huckabee Sanders erinnert man sich wahrscheinlich zuerst an das mutmaßlich gefälschte Video, das den CNN-Journalisten Jim Acosta dabei gezeigt haben soll, gegen eine Praktikantin des Weißen Hauses handgreiflich zu werden. Sanders, damals Pressesprecherin von Donald Trump, hatte dieses Video veröffentlicht und Acosta daraufhin die Akkreditierung entzogen - ein Gericht urteilte daraufhin, dass das nicht rechtmäßig war. Das war im November 2018.

Jetzt, fast ein Jahr nach dem Acosta-Skandal und zwei Monate nach Ausscheiden als Pressesprecherin des Weißen Hauses, ist Sanders zurück: Nun selbst als Journalistin. Die 37-Jährige wird beim Republikaner-nahen Fernsehkanal Fox News beginnen. Sie stehe dort für „Kommentare und politische Analysen“ bereit, so der Sender. 

Sarah Sanders über Donald Trump: „Ich liebe den Präsidenten“

Als Sarah Sanders Ende Juni ihr Amt als Pressesprecherin niederlegte, sagte sie, sie wolle mehr Zeit mit ihrer Familie und ihren Kindern verbringen. Nachfolgerin wurde Stephanie Grisham. Das Verhältnis zu ihrem ehemaligen Vorgesetzten war anscheinend auch nach Ausscheiden in keinerlei Hinsicht belastet: „Ich liebe den Präsidenten“ sagte Sanders bei ihrem Abschied, Trump lobte wiederum Sanders und bezeichnete sie als „Kriegerin“. Angesichts dieses Verhältnisses darf bezweifelt werden, dass Sanders die Politik des Präsidenten auch kritisch beurteilen wird. Das ist bei Fox News ohnehin sehr selten der Fall.

Regelmäßige Kritik von Donald Trump an Fox News

Trotz der Nähe von Fox News zu Donald Trump beschwerte sich der US-Präsident in letzter Zeit regelmäßig über die Berichterstattung des Senders. Er kritisierte beispielsweise die Übertragung der Auftritte von demokratischen Präsidentschaftsbewerbern bei Bürgerversammlungen. Auch die schlechten Fox-Umfragewerte seiner Person sorgten für Unmut beim Präsidenten.

Donald Trump wird sich am Samstag beim G7-Gipfel in Frankreich unter andrem auch mit Angela Merkel alleine treffen.

bah/ AFP

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