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US-Präsident Donald Trump.

Insider-Buch von Omarosa Manigault Newman

Ehemalige Mitarbeiterin bezeichnet Trump als „Rassist“ - und berichtet von Schweigegeld-Gespräch

Eine ehemalige Mitarbeiterin des Weißen Hauses hat in einem Buch schwere Vorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump erhoben. Die Reaktion folgte prompt.

Washington - Das Weiße Haus hat neue Vorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump aus einem noch unveröffentlichten Insider-Buch pauschal zurückgewiesen. „Das Buch ist durchsetzt mit Lügen und falschen Anschuldigungen“, sagte Trumps Sprecherin Sarah Sanders am Freitag in Bedminster. „Es ist traurig, dass eine verärgerte ehemalige Mitarbeiterin des Weißen Hauses versucht, aus diesen falschen Angriffen Profit zu schlagen.“

Zuvor hatten der britische Guardian und die Washington Post vorab aus dem Buch „Unhinged: An Insider Account of the Trump White House“ (in etwa: „Aus den Angeln gehoben: Ein Insiderbericht aus Trumps Weißem Hauses“) von Omarosa Manigault Newman zitiert. Darin erhebt die Autorin unter anderem Rassismusvorwürfe gegen Trump. Der Guardian berichtete, Manigault Newman nenne Trump in dem Buch „einen Rassisten, einen Fanatiker und einen Frauenfeind“.

Donald Trump soll mehrfach das „N-Wort“ gesagt haben

Die Autorin schreibe, sie habe selber gehört, wie Trump über den philippinisch-stämmigen Ehemann einer Mitarbeitern rassistische Anmerkungen gemacht habe. Haiti habe er als „beschissenes Land“ bezeichnet. Sie habe zudem aus drei verschiedenen Quellen gehört, dass es aus der Zeit von Trumps Moderatorentätigkeit bei der TV-Show „The Apprentice“ Aufnahmen gebe, wo er mehrfach das „N-Wort“ gesagt habe, sich also rassistisch über Afroamerikaner geäußert habe.

Omarosa Manigault Newman (r.) erhebt in ihrem Buch „Unhinged: An Insider Account of the Trump White House“ schwere Vorwürfe gegen Donald Trump.

Manigault Newman schreibt laut Washington Post, nach ihrer Entlassung aus dem Weißen Haus im Dezember habe Trumps Wahlkampfteam ihr einen mit monatlich 15.000 Dollar dotierten Job angeboten - im Gegenzug hätte sie sich zum Schweigen verpflichten müssen. Die Washington Post berichtete, dass Manigault Newman - die damals die hochrangigste Afroamerikanerin im Weißen Haus gewesen sei - für einige der schwerwiegendsten Vorwürfe keine Beweise vorlege.

Hat Newman heimlich Konversationen mit Trump mitgeschnitten?

Das Nachrichtenportal The Daily Beast hatte am Mittwoch unter Berufung auf ungenannte Quellen berichtet, Manigault Newman habe heimlich Konversationen mit Trump mitgeschnitten.

Manigault Newman war früher ebenfalls bei „The Apprentice“ aufgetreten. Ihr Buch soll am Dienstag kommender Woche im Verlag Barnes&Noble erscheinen. Zu Jahresbeginn hatte bereits das Buch „Fire and Fury - Inside the Trump White House“ des Journalisten Michael Wolff ein verheerendes Bild vom US-Präsidenten gezeichnet.

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dpa

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