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Gayle McCormick trennt sich von Ehemann Bill - weil er Donald Trump unterstützt.

Äußerung mit fatalen Folgen

Trump trennt dieses Paar - nach 22 Jahren Ehe

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Bellingham - Donald Trump scheidet die Geister. Und die Ehe von Gayle McCormick. Sie dachte, sie kennt den Mann, mit dem sie vor 22 Jahren vor den Altar getreten ist. Dann kam die alles entscheidende Wahl und stellte das Privatleben der Amerikanerin auf den Kopf.

Es gibt eine Umfrage, die besagt, dass 39 Prozent mit ihrer Familie und ihren Freunden über die aktuelle US-Politik gestritten haben. 6426 Menschen hatten Reuters und Ipsos in allen 50 Bundesstaaten befragt, von denen 16 Prozent sogar komplett aufgehört haben, mit jemandem aus der Familie oder dem Freundeskreis darüber zu sprechen. 

Ehemann wollte Donald Trump wählen

Gayle McCormick aus Bellingham, einer Stadt im Bundesstaat Washington, ging noch einen Schritt weiter. Sie hat sich von ihrem Ehemann getrennt, weil seine politische Vorstellung so gar nicht zu ihrer demokratisch-sozialistischen Einstellung passt, berichtet die New York Post.

Nach 22 Jahren Ehe kam diese Einsicht ziemlich überraschend. Sie saßen mit Freunden beim Mittagessen, als ihr Partner Bill erwähnte, dass er für Donald Trump stimmen will. Das war noch vor den Primaries, als nicht klar war, ob der Milliardär überhaupt nominiert wird.

Zu spät, Ehe „great again“ zu machen

Trotzdem: Für Gayle McCormick war das ein „deal breaker“. Sie sprach während des Essens kein Wort mehr. „Ich konnte nicht glauben, dass ich mit jemandem verheiratet bin, der so jemanden wählt.“ 

AFP-Video: Hier verteidigt Trump das Einreiseverbot

Die 73-Jährige setzte ihr Kreuz neben den Namen von Bernie Sanders und trennte sich von Bill - für eine Scheidung seien sie aber viel zu alt. Ob ihr getrennt lebender Ehemann tatsächlich für den jetzigen Präsidenten Donald Trump gestimmt hat, weiß Gayle McCormick nicht. Aber es war zu spät, die Ehe „great again“ zu machen.

„Ich wollte nicht den Rest meines Lebens über meine politische Ansicht streiten“, sagte die 73-Jährige. Jetzt wohnt sie nicht weit weg von ihrem Ex alleine in Bellinham und hat Angst um sich selbst und um ihr Land. „Ich denke, die Frauenrechte sind in Gefahr“, sagt sie.

scw

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