Bald wieder obenauf? Donald Trump plant angeblich die Rückkehr in die Welt des Internets.
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Bald wieder obenauf? Donald Trump plant angeblich die Rückkehr in die Welt des Internets.

Berater tut Pläne kund

Twitter-Sperre: Trump will Rückkehr mit eigener „Plattform“ - für „Millionen und Abermillionen Leute“

Er hat die Wahl verloren - doch ruhig geworden ist es um Donald Trump nicht. Laut eines Beraters plant er schon den nächsten Großangriff - mit einer eigenen Internetplattform.

München - Folgt die triumphale Rückkehr des Gesperrten und Geschlagenen? Der seit zwei Monaten beim Internetdienst Twitter unfreiwillig verstummte Ex-US-Präsident Donald Trump will nach den Worten eines Beraters bald mit seiner eigenen Internet-Plattform auf die virtuelle Bühne zurückkehren.

Trump kehrt in zwei bis drei Monaten in die sozialen Medien zurück

"Ich glaube, dass wir Präsident Trump in zwei oder drei Monaten in die sozialen Medien zurückkehren sehen werden", sagte sein Wahlkampfberater Jason Miller am Sonntag dem Sender Fox News.

Die Plattform des Verlierers der letzten US-Wahl werde "das Spiel völlig neu definieren", sagte Miller. "Diese neue Plattform wird groß sein, und jeder will ihn. Jeder will genau sehen, was er tut. Er wird Millionen und Abermillionen auf seine neue Plattform bringen".

Trump hält in Florida-Residenz „high-powered Meetings“ ab

Laut Miller hält Trump, der nach Joe Bidens Amtseinführung in seinem neuen Hauptwohnsitz Mar-a-Lago wohnt, im Moment dort viele „high-powered Meetings“ ab, „viele Unternehmen“ hätten ihn wegen der Plattform kontaktiert. Zuletzt hatte ein aktuelles Foto Trumps für unangenehme Spekulationen gesorgt.

Trump war ein exzessiver Twitter-Nutzer, bevor der Onlinedienst ihn als Reaktion auf den Sturm von Trump-Anhängern auf das US-Kapitol am 6. Januar sperrte. Auch andere Plattformen wie Facebook, Instagram und Youtube schlossen ihn aus.

Laut Miller wolle Trump, der öffentlich mit einer weiteren Kandidatur zum Präsidenten kokettiert, weiterhin republikanische Kandidaten unterstützen, auch wenn ihm zuletzt vorgeworfen wurde, die Partei zu spalten. Schon am Montag, so kündigte Miller an, werde Trump sich für einen Kandidaten in Georgia aussprechen.

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