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Ein Großteil der Amerikaner glaubt laut einer aktuellen Umfrage an die Wiederwahl von Donald Trump (Symbolbild).

Umfrage von Washington Post und ABC News

Donald Trump wird US-Präsident bleiben: Das glaubt die Mehrheit der Amerikaner

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Eine Umfrage von der Washington Post zeigt, dass die meisten US-Amerikaner an eine Wiederwahl von Donald Trump glauben. Wählen würden sie trotzdem jemand anders.

  • Laut einer aktuellen Umfrage glaubt ein Großteil der US-Bürger an eine Wiederwahl von Donald Trump
  • Viele Amerikaner schätzen ihre wirtschaftliche Situation besser ein als unter Obama
  • Dennoch: Drei Kandidaten der Demokraten schlagen Trump 

Die Liste mit Skandalen um den US-Präsidenten Donald Trump ist lang: Sie reicht von nicht vorhandener politischer Erfahrung über Vorwürfe zu Sexismus und Rassismus bis hin zur Ukraine-Affäre, die ihm womöglich das Amt des US-Präsidenten kosten könnte.

Der Impeachment-Prozess gegen Donald Trump läuft derweil in Washington bereits auf Hochtouren und obwohl die mögliche Vorladung von John Bolton die Verteidigung von Trump doch noch zum Kippen bringen könnte, scheint all dies wenig daran zu ändern, dass die meisten US-Amerikaner an die Wiederwahl von Donald Trump glauben.

Großteil der Amerikaner sehen Donald Trump bei Wahlen vorn

Am 3. Februar starten die ersten Vorwahlen der Demokraten in Iowa und damit startet die Wahlkampfphase 2020. Laut Washington Post geht aus einer gemeinsamen Umfrage der Zeitung mit dem Sender ABC-News hervor, dass die meisten Amerikaner allerdings die Wiederwahl von Donald Trump nicht als gefährdet ansehen. 49 Prozent der befragten Amerikaner glauben daran,dass Donald Trump im Amt bestätigt wird.

Nur 43 Prozent dagegen sehen einen Kandidaten der Demokraten vorn. Die restlichen acht Prozent der befragten Amerikaner waren sich nicht sicher. Auch bei den allgemeinen Zustimmungswerten macht Donald Trump ordentlich Boden gut: Seine Werte steigen von 38 auf 44 Prozent.

Donald Trump vor Barack Obama: Amerikaner sehen sich wirtschaftlich besser gestellt

Hintergrund der starken Werte ist vermutlich die wirtschaftliche Zufriedenheit der US-Bürger. Laut Umfrage machen sich weniger US-Bürger wie unter Barack Obama existenzielle Sorgen. Dennoch sehen mehr Befragte die Schere zwischen den reichsten Amerikanern und dem Rest der US-Bevölkerung weiter auseinander gehen. 

Rund 56 Prozent gaben an, dass sie nicht besorgt seien, dass sie ihren aktuellen Lebensstandard auch in Zukunft halten können. Während der Präsidentschaft von Barack Obama sahen nur 32 Prozent der Amerikaner ihren Lebensstandard nicht gefährdet. Unter Donald Trump haben dennoch 48 Prozent der Befragten weiterhin Finanz-Ängste, unter Obama lag dieser Wert allerdings bei 68 Prozent.

Drei Kandidaten würden die Amerikaner trotzdem lieber als Donald Trump wählen

Auch beim Blick auf die Parteizugehörigkeit bestätigt sich diese Tendenz für Trump: 87 Prozent der Republikaner glauben daran, dass Donald Trump im November die Wahlen erneut für sich entscheiden kann. Bei den Demokraten sehen nur 78 einen ihrer Kandidaten vorn.

Dennoch: Wenn es darum geht, wen die Amerikaner wählen würden, zeigt sich, dass die Amerikaner andere Kandidaten präferieren. Der ehemalige Vize-Präsident Joe Biden würde Donald Trump mit 50 zu 46 Prozent der Stimmen schlagen. Bernie Sanders mit 49 zu 47 Prozent, der ehemalige Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, würde mit 49 zu 46 Prozent siegen und Amy Klobuchar würde Trump mit 48 zu 47 Prozent der Stimmen schlagen.

Elizabeth Warren (Massachusetts) würde mit Trump mit 48 zu 48 Prozent gleichauf liegen, die restlichen Kandidaten der Demokraten schneiden schlechter ab. Trotz der Mehrheit der Stimmen könnten die vier Demokraten wegen des Wahlsystems der USA dennoch die Wahl verlieren.

Von Lukas Reus mit Material der Washington Post

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Der Super Bowl wird zur Schlacht zwischen Donald Trump und Michael Bloomberg: Das Mega-Football-Event ist nur ein Beispiel für die massive Politisierung des Sports*. Mit dessen Unabhängigkeit, die der US-Präsident lange beschwor, ist es vorbei.

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Sehr geehrte Leser*innen, in einer früheren Version dieses Artikels hatten wir geschrieben, dass nur drei Kandidaten Trump schlagen würden. Allerdings hatten wir vergessen zu erwähnen, dass auch Bernie Sanders Trump schlagen würde. Das war ein Fehler und wir bitten dies zu entschuldigen.

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*fr.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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