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„Finanzieller Supergau“ für die USA: Donald Trumps Familie sorgt mit Rekord für Entsetzen

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Von: Patrick Freiwah

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Die Ära von Donald Trump als US-Präsident ist beendet. Die Auswirkungen für die Staatskasse sind ein Fiasko - das offenbarte sich bereits kurz nach dem Amtsantritt.

Washington/New York - Von Anfang 2017 bis Anfang 2021 war Donald Trump Präsident der Vereinigten Staaten der USA. Die Amtsausführung des polarisierenden Republikaners stellte für den Finanzhaushalt der Amerikaner eine nie zuvor dagewesene Belastung dar - weil die Sicherheitskosten unter der Präsidentenfamilie förmlich explodierten.

Donald Trump und Gattin Melania: Sicherheitskosten ein „finanzieller Supergau“

Der „finanzielle Supergau“, wie die „Washington Post“ erklärt, seien getrennte Haushalte gewesen: weil Ehefrau Melania Trump mit Sohn Barron nicht von Anfang an im Weißen Haus residierte, sondern vorerst im Trump Tower an der Ostküste in New York blieb. Dort, an der 5th Avenue, befindet sich eine dreistöckige Penthouse-Wohnung, die vom Secret Service rund um die Uhr bewacht wurde.

Der Trump-Filius sollte nämlich erst sein Schuljahr beenden, ehe die familiäre Zusammenführung in der Hauptstadt erfolgte. Das finanzielle Problem für den staatlichen Sicherheitsdienst: Er musste beide Haushalte in Washington und New York im Auge behalten, was laut der Zeitung letztlich umgerechnet knapp 410.000 Euro gekostet habe - und das pro Tag.

Ex-US-Präsident Donald Trump und Gattin Melania: ein teures Vergnügen für den Secret Service
Ex-US-Präsident Donald Trump und Gattin Melania: ein teures Vergnügen für den Secret Service. © Al Drago - Pool Via Cnp/imago-images

Ex-Präsident Donald Trump kostet die USA eine Summe von knapp 500 Mio. Euro

Das absurde Gebaren von Donald Trump und seinem Anhang kostete den Secret Service Unmengen von Geld - sodass bereits im März 2017 eine Finanzspritze in Höhe von umgerechnet mehr als 23 Millionen Euro benötigt wurde, weil der Etat für den Personenschutz bereits ausgeschöpft war. US-Journalistin Carol Leonnig führt mit Verweis auf ihr erschienenes Buch - „Zero Fail“ aus, dass die Sicherheitskosten der Ära Trump umgerechnet knapp 490 Millionen Euro betragen hätten.

Wie das Portal The Mercury News schildert, haben auch zahlreiche Kurztrips von Trump und Anhang die Kosten in die Höhe getrieben. Dazu gehören beispielsweise Ausflüge im Zufluchtsort Mar-a-Lago in Palm Beach (Florida), diverse Business-Reisen des Ex-Präsidenten sowie Golf-Abenteuer in luxuriösen Anwesen. Ein Vergleich mit dem früheren US-Präsidenten Barack Obama zeigt das finanzielle Ausmaß, mit dem der Secret Service zu kämpfen hatte: Für die Familie des Amtsvorgängers sei in der doppelten Amtszeit (acht Jahre) nicht ganz 80 Millionen Euro ausgegeben worden.

Bei den Ermittlungen gegen Trump geht es unterdessen nicht nur um Geld-, sondern auch um Haftstrafen. Das könnte den Vorgäner von Joe Biden zu ungewöhnlichen Schritten verleiten, meint ein Vertrauter. (PF)

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