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Mit einem neuen Tweet verwirrt Trump die US-Wähler.

Was plant der Präsident?

Trump 2024? Ein Tweet sorgt mal wieder für Verwirrung - und ergibt keinen Sinn

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In einem Tweet bezieht sich US-Präsident Donald Trump auf die Zukunft, bleibt aber kryptisch. Denn diese Visionen können sich eigentlich nicht erfüllen.

Mit einem neuen Tweet blickt Donald Trump in die Zukunft - und verwirrt damit die Follower auf Twitter. Wie immer hat der amtierende US-amerikanische Präsident zumindest laut eigener Aussage Großes vor - doch die Umfragewerte zeichnen ein anderes Bild der Stimmung in den Vereinigten Staaten. 

„Trump 2024“: Tweet sorgt für Verwirrung - und ergibt keinen Sinn

„TRUMP 2024“ steht in großen Lettern auf dem Plakat, das im für die Republikaner typischen Rot gehalten ist. Dazwischen drei Wörter: „Keep America Great.“ Im kommenden Jahr wird Trump sich erneut der US-Wahl stellen müssen und könnte unter Umständen sein Amt verteidigen. 2024 wäre selbst nach einer Wiederwahl eigentlich Schluss, da US-Präsidenten nur zwei Amtszeiten antreten dürfen. Spielt der 73-Jährige damit etwa auf eine mögliche Kandidatur seiner Kinder an, die sein Erbe weiterführen sollen?

Möglich wären Avancen seines Sohnes Donald Trump Jr., der im Moment die Werbetrommel für die Republikaner kräftig rührt, während sein Vater sich aus eigenen Reihen Kritik gefallen lassen muss. Auch auf Twitter zeigt er sich ähnlich direkt wie Trump Senior und steht damit schon in den Fußstapfen von dem amtierenden Präsidenten. Ob man Trumps Tweet als Ankündigung verstehen darf, bleibt aber fraglich. Er selbst macht das nicht klar und lässt das Foto - ungewohnterweise - komplett unkommentiert. 

Donald Trump: Bevölkerung in den USA bewertet Präsidenten schlechter

Dass Trump von der Fortführung seiner Macht (oder der seiner Kinder) träumt, dürfte viele nicht wirklich überraschen. Im selben Moment scheint es aber um seinen Stand in der Wahl 2020 nicht ganz so gut zu stehen. 

Wie die ABC News und die Washington Post in einer neuen Umfrage herausgefunden haben, ist die aktuelle Stimmungslage der US-amerikanischen Bevölkerung nicht mehr wirklich pro Trump. Erst kürzlich konnte er ein Umfragehoch erzielen: 44 Prozent der US-Amerikaner würden ihn unterstützen. Laut der neuesten Befragung hielt dieses Hoch aber nicht lange, liegt mittlerweile bei nur 38 Prozent, während sich 56 Prozent der Befragten klar gegen Trump aussprechen. Vor allem die Wirtschaft scheint die Bürger dabei zu beschäftigen - so glauben 60 Prozent an eine Rezession im kommenden Jahr und ein ebenso hoher Anteil hat Angst vor höheren Preisen, die aus dem Handelsstreit mit China resultieren könnten. 

Nach Umfragetief - Donald Trump beschuldigt Medien der Fälschung

Auch andere Umfragen bestätigen diese Tendenz. Laut CNN findet jeder sechste Amerikaner, dass Trump eine Wiederwahl nicht verdient habe. Dieser Anteil ist viel höher als bei George W. Bush und Barack Obama. Dass man sich auf Umfragen nicht immer verlassen kann, hat gerade Trump aber immer wieder bewiesen. Der Präsident selbst wirft den Medien, die hinter den Umfragen stehen, derweil Fälschung und Manipulation vor. 

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Kommentare

N.Niemann
(0)(0)

Hast du nichts zu sagen, dann verwirre sie.... die typische Trump-Strategie bzw. ist das nicht eh alles nur Marketing?

Finde das immer wieder interessant was wir Wege und Strategien der Herr Trump so anwendet und habe mal recherchiert und diesen Artikel dazu gefunden: www.weitkamp-marketing.de/news/trump-marketing

Was meinen Sie dazu?

Finsinger
(1)(0)

Mei, manche Staaten wären froh wenn es eine Beschränkung auf DREI Amtszeiten gäbe...

QuoVadis
(0)(0)

Irgendwie gibt auch der ganze Artikel "keinen Sinn"...
Demnächst vielleicht: "Trump hat heute ABSOLUT NICHTS getwittert..., was ist da nur geschehen..., die ganze Welt ist ratlos" ?