Winkend an der „Air Force One“: US-Präsident Donald Trump mit First Lady Melania Trump
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Winkend an der „Air Force One“: US-Präsident Donald Trump mit First Lady Melania Trump

„Welcher Papierkram ist nötig?“

Trump will seinen Namen verewigen - angeblich mit spezieller Aktion

  • Franziska Schwarz
    vonFranziska Schwarz
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US-Präsident Donald Trump will im Gedächtnis bleiben. Einem Bericht zufolge gerne auch, indem sein Name auf zahlreichen Straßenausschilderungen und ungezählten Flugtickets erscheint.

  • Die Amtszeit von US-Präsident Donald Trump neigt sich dem Ende zu.
  • Der Republikaner* konnte keinen zweiten Wahlsieg erringen, wurde abgewählt.
  • Und nun: Aus den Augen, aus dem Sinn? Einem Bericht zufolge sorgt Trump sich darüber - und will gegensteuern.

Washington D.C. - Wie sorge ich dafür, dass die Nachwelt meinen Namen nicht so schnell vergisst? Der scheidende US-Präsident Donald Trump* fände in der Frage einen Flughafen mit seinem Namen nicht schlecht. Das berichtet das US-Portal The Daily Beast und beruft sich dabei auf zwei nicht namentlich genannte Insider.

Warten, bis ihm andere diese Ehre zuteil werden lassen, will Trump demnach wohl nicht: „Welcher Papierkram“ für so eine Airport-Namenstaufe denn nötig sei, soll er dem Bericht zufolge gefragt haben. Und, dass ja wohl klar sei: „Kein Präsident will einen Flughafen nach sich benannt haben, der einen schlechten Ruf oder eine marode Infrastruktur hat.“

Kann die Welt bald einen Donald-Trump-Flughafen anfliegen?

Der Bericht erregt Aufsehen. Welchen Flughafen Trump* wohl im Blick hat? Das australische Portal The New Daily tippt auf den Miami International Airport, den Flughafen Fort Lauderdale-Hollywood oder Palm Beach International. Alle drei nicht weit entfernt von Trumps Residenz in Mar-a-Lago, wohin er nach seiner Amtszeit wieder zurückkehren könnte*.

Sonderlich originell ist Trumps Wunsch nicht. Folgende Ex-US-Präsidenten haben schon einen nach ihnen benannten Flughafen:

  • George Washington (Houston, Texas)
  • Theodore Roosevelt (Dickinson, North Dakota)
  • Dwight Eisenhower (Wichita, Kansas)
  • John F. Kennedy (New York City, New York)
  • Jimmy Carter (Americus, Georgia)
  • Ronald Reagan  (Arlington, Virginia)
  • George H.W. Bush (Houston, Texas)
  • Bill Clinton (Little Rock, Arkansas)

Das Weiße Haus wollte den Bericht The Daily Beast zufolge nicht kommentieren. Bei The New Daily ist man sich dennoch sicher: „Das Ego ist gelandet.“ (frs) *Merkur.de gehört zum Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

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