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„Frühzeitiges“ Statement – Trump will Kandidatur für US-Wahl 2024 bald bekannt geben

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Von: Andreas Schmid

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Donald Trump, hier vor seiner Anhängerschaft, hat auf die Aussage von Cassidy Hutchinson vor dem Ausschuss zum Sturm aufs Kapitol reagiert.
Donald Trump wird wohl erneut bei der US-Wahl antreten. © Mark Humphrey/dpa

Donald Trump könnte 2024 wieder zum US-Präsidenten gewählt werden. Der Republikaner plant angeblich an seiner Kandidatur - und könnte sie schon bald ankündigen.

Washington, D.C. - Die US-Wahl gilt als wichtigster Urnengang der Welt. Schon jetzt wirft die Präsidentschaftswahl 2024 ihre Schatten voraus. Ein möglicher Protagonist des anlaufenden Präsidentschaftsrennens: Donald Trump.

Donald Trump: „Frühzeitige“ Kandidatur für US-Wahl 2024?

Schon seit der verlorenen US-Wahl 2020 kursieren Gerüchte über einen neuerlichen Anlauf Trumps auf das Weiße Haus. Nun konkretisieren sich die Berichte. Nach Informationen der New York Post will der 76-Jährige seine Kandidatur „frühzeitig“ bekannt geben. Die Vorbereitungen liefen bereits, berichtete das Blatt am Samstag unter Berufung auf interne, trumpnahe Quellen. Der Nachrichtensender CNN sowie die Zeitung New York Times nennen „diesen Monat“ als Zeitpunkt für den Wahlkampfauftakt. Trump wolle seine Kandidatur über die sozialen Medien verkünden. Womöglich über die von ihm gegründete Plattform „Truth“.

Donald Trump: Ex-Präsident steht „kurz vor einer Entscheidung“

Trump selbst äußerte sich zunächst nicht zu den Berichten. Der New York Post sagte der Republikaner im Juni allerdings, er stehe „sehr kurz vor einer Entscheidung“. Schon vor einem Jahr sagte der 76-Jährige, dass er eine Entscheidung über eine erneute Kandidatur getroffen habe.

Trump flirtete bereits intensiv mit dem Gedanken eines erneuten Zweikampfs mit dem amtierenden Präsidenten Joe Biden, zögerte bisher aber mit einer offiziellen Kandidatur. Ebenso wie Biden, der bei der nächsten Wahl fast 82 Jahre alt wäre. In den USA gibt es auch Stimmen, die andere demokratische Kandidaten fordern, etwa Vize-Präsidentin Kamala Harris oder Verkehrsminister Pete Buttigieg.

Trump amtierte von 2017 bis 2021 als 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Eineinhalb Jahre nach der verlorenen US-Wahl beschäftigt sich derzeit der Untersuchungsausschuss des Repräsentantenhauses mit dem Sturm aufs Kapitol am 6. Januar 2021. Trump wird vorgeworfen, die Ausschreitungen nicht unterbunden und gar angestachelt zu haben. Vor wenigen Tagen gab es im U-Ausschuss erstmals Einblicke in Trumps Verhalten rund um das Kapitol-Chaos. Zeugin Cassidy Hutchinson gehörte zum engeren Zirkel des Weißen Hauses – und belastete Trump im Ausschuss schwer. (as)

Redaktioneller Hinweis: In einer früheren Version des Artikels haben wir geschrieben, dass Trump seine Kandidatur schon am Montag (4. Juli) öffentlich machen könnte. Das hat sich als falsch herausgestellt, weswegen wir die Passage entfernt haben.

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