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US-Präsident Donald Trump geht gestärkt ins Wahljahr 2020. 

US-Präsidentschaftswahljahr 2020

Prognosen für US-Wahl: Umfrage-Hammer für Trump - Impeachment-Prozess polarisiert

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  • Naima Wolfsperger
    Naima Wolfsperger
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Donald Trump muss sich dem Amtsenthebungsverfahren stellen - und das kurz vor der Wahl im Herbst 2020. So sehen ihn die US-Bürger laut aktueller Umfragen.

  • Trotz des Amtsenthebungsverfahrens scheint US-Präsident Donald Trump in der Bevölkerung auf wachsenden Rückhalt für die US-Wahl 2020 bauen zu können. 
  • Das Impeachment scheint die US-Bürger lediglich stärker zu polarisieren. 
  • Obwohl die meisten Amerikaner der Meinung sind, dass Trump die Kluft zwischen Arm und Reich verstärkt, überraschen die Umfragewerte.

Washington - Im US-Präsidentschaftswahljahr 2020 steht der amtierende Präsident Donald Trump (73) besser da, als je zuvor, zeigen Umfragen. Und das, obwohl die Demokraten zum Jahresauftakt ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump eingeleitet haben - doch schon bald könnte Trump freigesprochen werden.  Laut einer aktuellen Umfrage von Washington Post und ABC News kann sich Trump* derzeit über einen Anstieg der Zustimmung freuen. 

Seit Bekanntwerden des Ukraine-Skandals vor drei Monaten ist Trumps Zustimmungsrate demnach von 38 auf 44 Prozent gestiegen. Das ist vor allem auf einen Sinneswandel bei den unabhängigen Wählern zurückzuführen. Dort verbesserte sich Donald Trump von 47 auf 52 Prozent. Die neuen Zahlen zeigen auch, wie stark der Impeachment-Prozess* die US-Bürger weiter polarisiert. 51 Prozent sind aktuell nicht mit Trumps Politik* einverstanden.

Doch wie genau funktioniert das Impeachment-Verfahren überhaupt? Welche Verfehlungen können dazu führen und welchen Präsidenten mussten sich der Anklage schon stellen?

Umfragewerte für Donald Trump: Ukraine-Affäre und Milliardärs-Politik - Dennoch wächst die Zustimmung

Auch ist die Mehrheit der Amerikaner fest davon überzeugt, dass Trump am Ende des Jahres wieder gewählt wird (49 Prozent). Hingegen glauben nur 43 Prozent daran, dass ein Demokrat den Posten einnehmen wird. Acht Prozent sind nach eigenen Angaben unentschieden. 

Doch welcher Demokrat könnte Donald Trump bei der US-Wahl 2020 überhaupt die Stirn bieten? Als aussichtsreichste demokratische Präsidentschaftsbewerber, die im November 2020 antreten könnten, gelten laut aktuellen Umfragen Joe Biden*, Bernie Sanders*, Elizabeth Warren, Michael Bloomberg und Pete Buttigieg*. Mit Spannung werden die Ergebnisse der Vorwahl in Iowa* erwartet - von ihnen könnte eine Signalwirkung ausgehen.

Demokratische Präsidentschaftsbewerber für die US-Wahl: Umfragewerte für die aussichtsreichsten Kandidaten in Prozent.

Impeachment gegen Donald Trump: Tag der Entscheidung - „Können wir darauf vertrauen, dass ...“

Prognosen für US-Wahl 2020: Diese Kandidaten würden gegen Donald Trump verlieren

Umfragen zeigen aber auch, dass viele Menschen nicht öffentlich dazu stehen wollen, Donald Trump zu wählen - oder sich letztendlich doch bei der Wahl für einen anderen Kandidaten entscheiden. Der Umfrage zufolge würde der Ex-Vizepräsident Joe Biden (77) Trump mit 50 zu 46 Prozent schlagen. Auch Michael Bloomberg (77) mit 49 zu 46 Prozent sowie Bernie Sanders (78) mit 49 zu 47 Prozent würden den amtierenden Präsidenten ausstechen. Schließlich könnte sich der Umfrage zufolge auch Amy Klobuchar (59, Minnesota) knapp mit 48 zu 47 Prozent durchsetzen. Elizabeth Warren* läge demnach mit 48 zu 48 Prozent gleichauf. Alle andere Kandidaten der Demokraten würden laut aktuellen Prognosen gegen Donald Trump* verlieren. 

Umfragewerte für US-Wahl 2020: Das denken die US-Bürger über Präsident Donald Trump 

Trumps Erfolgschancen stehen wohl auch deshalb gut, weil die Menschen in den USA ihm anscheinend  wirtschaftliche Kompetenz unterstellen. Und das, obwohl die Bürger Trump* zugleich vorwerfen, die Kluft zwischen Arm und Reich zu vergrößern und die Ultra-Reichen überproportional zu unterstützen. Aber Existenzangst haben in den USA derzeit viel weniger Menschen, als noch unter Barack Obama 2016. Laut der Umfrage empfinden 56 Prozent der US-Bürger ihr Leben derzeit als sorgenfrei - 2016 waren es noch 32 Prozent. Finanzängste haben aktuell 43 Prozent, 2016 waren es noch 68 Prozent gewesen. 

US-Präsident Donald Trump kündigt mit Friedensplan Jahrhundertwerk an

Donald Trump hatte ein Jahrhundertwerk angekündigt - jetzt ist klar: Sein Friedensplan ist sehr einseitig. Und scheinbar gleicht er einer Brandstiftung, findet ARD-Korrespondentin Susanne Glass in einem Kommentar.

Demokrat Bernie Sanders liegt Vorwahl-Umfragen zufolge vorne. Für viele Demokraten ist das ein Schock. Joe Biden bringt derweil eine Ex-First-Lady ins Spiel. 

Eine US-Journalistin erhebt Vergewaltigungsvorwürfe gegen Donald Trump. Ein DNA-Test soll Klarheit schaffen.

nai

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. 

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