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Beim G20-Gipfel in Hamburg zeigte sich Donald Trump für seine Verhältnisse recht gezügelt.

Gesundheit des US-Präsidenten analysiert

Ist Trump krank? Wissenschaftler äußern erschreckenden Verdacht

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Leidet Donald Trump an einer schlimmen Krankheit? Wissenschaftler haben in einer Studie seine Gesundheit analysiert. Und haben nun einen schlimmen Verdacht.

Washington - Donald Trump wurde schon viel vorgeworfen. Der US-Präsident hat mehrere Nachrichten-Portale, Zeitungen und auch TV-Sender öffentlich diskreditiert. Er drohte im Wahlkampf mit dem Bau einer Mauer, versucht seit seinem Amtsantritt mehr oder weniger erfolgreich, islamische Länder mit einem Einreisebann zu belegen, und er benimmt sich auf Treffen von NATO und G7-Staaten auch mal ziemlich ruppig. Dies sind alles Charaktereigenschaften, die gewisse Menschen nun einmal haben. Doch andere Verhaltensweisen des derzeitigen Hauptbewohners des Weißen Hauses sollten einem aus menschlicher Sicht zumindest Gedanken machen. Auf dem US-Wissenschaftsportal STAT machten sich die Reporter zuletzt über den Gesundheitszustand von Trump Gedanken. Und kamen zu einem erschütternden Verdacht.

Denn das von der renommierten Tageszeitung Boston Globe gehörende Portal analysierte Interviews mit dem US-Präsidenten aus den vergangenen 30 Jahren. Dabei wurde besonders auf das Sprachvermögen von Donald Trump eingegangen, und den Wissenschaftlern fiel auf: Der unter anderem durch sein Hotelimperium zu großem Reichtum gekommene Milliardär bediente sich früher eines weitaus fülligerem Vokabulars als heutzutage. Während er in den 80er- und 90er-Jahren einen reichhaltigen Wortschatz hatte, komplizierte Satzverschachtelungen gebrauchte - die aber immer zu einem Ziel führten und Sinn ergaben - und auch bei komplexen Sachverhalten selten den Faden verlor, hat sich dies in der jüngeren Vergangenheit stark verändert.

Trumps Sprache ist einfacher geworden

Trump benutzt heutzutage nicht nur einfachere Wörter, sondern baut diese auch in kürzere Sätze ein. Zudem wiederholt er sich immer wieder. Und er bricht komplexe Sachverhalte auf bisweilen fast schon triviale Konstellationen herunter. Bei längeren Sätzen verliert er zudem immer wieder den Faden. 

Was dafür die Ursache sein könnte, darüber kann man ohne eine konkrete Aussage eines der Trump‘schen Ärzte natürlich nur spekulieren. Doch das Team von STAT befragte mehrere Neurolinguisten zu diesen durchaus auffälligen Veränderungen in der Sprache Trumps. Die vertraten übereinstimmend die Meinung, dass dies Symptome für eine nachlassende geistige Wendigkeit sein könnten. Sie gehen zum Teil sogar so weit, dass es sich um erste Anzeichen einer degenerativen Hirnkrankheit handelt.

Die Diagnose Demenz wäre natürlich für jeden anderen Menschen auf dieser Welt genauso hart, doch was bedeutet es, wenn die Person mit der größten Machtbefugnis in den USA daran erkrankt ist? Trump zeigt nämlich noch andere Anzeichen für diese Krankheit fernab der Sprache. Auf einer Pressekonferenz mit dem rumänischen Staatschef antwortete der Präsident auf die Frage nach Visa-Erleichterungen, dass darüber nicht gesprochen wurde. Sein Gast dagegen gab zu Protokoll, es angesprochen zu haben. Auch der verweigerte Handschlag mit Kanzlerin Angela Merkel sorgte zumindest für Irritationen. Dazu kommen die oben schon angerissenen Aussetzer gegenüber der Presse oder auch beim NATO-Gipfel in Brüssel.

Dementer Trump? So sollte man mit ihm umgehen

Das STAT-Team kommt zu dem Schluss, dass der Beginn einer Demenz bei Donald Trump durchaus möglich wäre, auch wenn dies natürlich schwer zu beweisen ist. Schließlich sagen die Ärzte des Präsidenten, dass er bei allerbester Gesundheit ist. Jan Fleischhauer empfiehlt in seiner Spiegel-Online-Kolumne einen Umgang mit Trump, der so oder so nicht schaden kann: behutsam, mit langsamem und wohlmeinendem Erklären der Vorgänge und möglichst keinen plötzlichen Änderungen im Tagesablauf. Vielleicht ist dies auch der Grund, wieso der US-Präsident mit seiner Tochter Ivanka so gut klar kommt.

bix

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