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Was wir noch nicht über den US-Präsidenten wussten: 60 Personen packen aus.

Erstaunliche Einblicke

Insider verraten: So sieht der Alltag von Donald Trump aus

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Stundenlang fernsehen, literweise Cola: Was tut der US-Präsident, wenn er gerade nicht Weltpolitik macht - oder twittert? Insider berichten.

Newy York/München - Donald Trump, der amerikanische Präsident, wache täglich um zirka 5:30 Uhr auf - bis er tatsächlich aufstehe, vergehe jedoch noch einiges an Zeit, wie nytimes.com berichtet. Wie verbringt er seinen Tag, bis er wieder einschläft?

Das amerikanische Nachrichtenportal hatte demnach 60 Personen befragt, die mit dem Präsidenten zu tun haben - und die Berichte sind trotz allem, was man bereits über Donald Trump weiß, erstaunlich.

Jeder Tag ist wie die Folge einer TV-Serie 

Nach dem Aufwachen schalte Trump als allererstes den Fernseher ein. Er zappe sich noch im Bett zunächst zu CNN, wechsle dann zu „Fox  Friends“, eine Morgenshow, und schließe das morgendliche Fernsehritual mit der Talkshow „Morning Joe“ ab. Doch der Fernseher begleite ihn weiter durch den Tag - vier bis acht Stunden soll der US-Präsident Berichten zu Folge auf den Bildschirm schauen, manchmal mit, manchmal ohne Ton. Niemand traue sich die Fernbedienung anzufassen - das sei allein Trump vorbehalten. 

Der Politiker bestreitet das und bezeichnet die Berichte als „Fake News“: „Ich sehe nicht viel fern. Ich weiß, dass sie das gern sagen - Leute, die mich nicht kennen - die sagen gern, dass ich viel fernsehe. Leute mit falschen Quellen - falsche Reporter mit falschen Quellen. Aber ich kann nicht viel fernsehen, vor allem wegen den Unterlagen. Ich muss sehr viele Unterlagen lesen“, zitiert ihn die New York Times.

Möglich. Seinen Beratern habe der Präsident gesagt, sie sollten jeden Tag als Folge einer TV-Serie sehen, in der er seine Gegner „besiege“.

Twittern, was da Zeug hält - auch wenn seine Berater dagegen sind

Das Twittern beginne er bereits morgens im Bett, und behalte diese für einen Präsidenten ungewöhnliche, für Trump jedoch typische Mitteilungsform den ganzen Tag bei. Manchmal lasse er sich beraten, bevor er einen Tweet absetze - manchmal aber auch nicht. Vor allem auf John F. Kelly, Stabschef des Weißen Hauses, höre der Präsident des Öfteren. Seit dieser im Amt ist, versuche er, Trump dazu zu bewegen, seinen Tag früher zu beginnen - bereits um 9.00 oder 9.30 Uhr. Dem Nachrichtenportal zufolge versuche er, die freie Zeit des Präsidenten - die dieser oft zum Twittern nutze - einzuschränken, mit mäßigem Erfolg. Dennoch scheint Trump großen Respekt vor Kelly zu haben - bis zu zwölf mal täglich rufe er ihn an, ohne dabei auf Essenszeiten oder ähnliches Rücksicht zu nehmen.

Ungesunder Cola-Konsum

Noch etwas, was wir über den US-Präsidenten nicht wussten: Unmengen an Diät-Cola trinke er täglich. Immerhin besser als Alkohol: Während eines Meetings mit den republikanischen Senatoren wurden die Opium-Krise und die Gefahren der Abhängigkeit diskutiert. Dazu habe der Präsident laut dem Nachrichtenpotal gemeint: „Sind Sie nicht froh, dass ich nicht trinke?“

Stark und unbesiegbar

Insgesamt benehme sich der Präsident im Amt manchmal so, als wäre er noch im Wahlkampf. Er wolle stark und unbesiegbar wirken - und zeige seine weiche Seite, beispielsweise Kindern gegenüber, die er zu Halloween explizit ins weiße Haus eingeladen habe, eher selten.

Irgendwann enden die zweifellos ereignisreichen Tage des Politikers, Tage voller Skandale, Tweets und Fernsehprogramme. Fünf bis sechs Stunden schlafe er dann - bis um 5.30 Uhr eine neue Folge der Serie „Donald Trumps Präsidentschaft“ beginnt.

Video: Der Streit um Jerusalem droht völlig zu eskalieren

lr/Video: Glomex

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