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Farbe bekannt hat Dorothee Bär im Bundestag: Sie zog ihr Bayern-Trikot an.

CSU-Abgeordnete Bär bekennt Farbe

Mit Bayern-Trikot im Bundestag: Die Linke beschwert sich

Berlin - Dorothee Bär (CSU) zeigt sich solidarisch und setzt sich trotz der 0-3-Pleite des FC Bayern mit einem rot-blauen Trikot in den Bundestag. Die Beschwerde beim Bundestagspräsidenten kommt prompt.

Update: Dorothee Bär: Welcher Fashion-Hammer kommt als nächstes?

Als Willy Astor 1998 die FC-Bayern-Hymne "Stern des Südens" komponierte, hatte Dorothee Bär (37) noch nicht einmal ihr Abitur. Am Donnerstag ließ sich die bayerische Bundestagsabgeordnete der CSU aber trotzdem von Astors Zeilen inspirieren.

Versehen mit dem langen Hashtag #weilwiringutenwieinschlechtenZeitenzueinanderstehn twitterte Bär ein Selfie, auf dem sie vor dem Spiegel im FC-Bayern-Trikot zu sehen ist. "Outfit The day after" taufte die Politikerin ihre Kleiderwahl - und machte sich damit auf in den Bundestag.

Die Solidaritätsbekundung mit dem deutschen Fußball-Branchenführer nach dessen niederschmetternder 0-3-Niederlage gegen den FC Barcelona entlockte einigen ihrer Parteikollegen zustimmende Äußerungen. Abgeordneter Jens Koeppen traute sich sogar, im Plenum des deutschen Bundestags ein schnelles Beweisfoto zu schießen, das der Vorsitzende des Auschusses Digitale Agenda dann auch gleich via Twitter verbreitete - nicht ohne den "fancy" Kleidungsstil seiner Kollegin zu huldigen.

Weniger begeistert war wohl die Fraktion der Linken von dem rot-blauen Leibchen unter Bärs Blazer. Sie beschwerten sich beim Bundestagspräsidenten über die unangemessene Kleiderwahl, wie Bär dann auch gleich im Netz verbreitete. Ohne Seitenhieb ging das natürlich nicht: Ihren Tweet versah die CSU-Abgeordnete noch mit einem gehässigen Hashtag.

Es ist nicht die erste Outfit-Diskussion, die Dorothee Bär entfacht. Erst im vergangenen September hatte ihr pink-dunkelblaues Dirndl Staub aufgeweht. Im Januar ließ sich die CSU-Politikerin dann in einem FKK-Bad ablichten - allerdings im gepunkteten Bikini. Wie Willy Astor darauf reagiert hat, ist nicht überliefert. 

dg

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