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Reaper-Drohnen befinden sich schon länger im amerikanischen Kriegseinsatz. Nun haben die Fluggeräte eine neue, tödliche Waffe mit an Bord.

Erschreckendes Kriegsgerät

Fluch oder Segen? Neue Kriegswaffe der USA attackiert ihre Opfer mit Klingen

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Eine Neuentwicklung der CIA soll die Zahl unbeteiligter Opfer bei US-Kriegseinsätzen reduzieren. Doch die Vorgehensweise der „Ninja-Rakete“ R9X klingt grausam.

Washington/USA - Eine neue Entwicklung der CIA in Zusammenarbeit mit dem Pentagon ist nun publik geworden - und weckt Assoziationen an düsteren Science-Fiction-Horror: So setzt die US Army angeblich bei der Jagd auf Terroristen und andere Feinde nun auch auf eine tödliche Erfindung, die per Drohne in weit entfernten Kriegsgebieten zum Einsatz gebracht werden soll. Primär stehe bei der Rakete „RX9“ die Vermeidung von Kollateralschäden im Vordergrund, wie unter anderem die Bild berichtet. Die praktische Wirkung der umfunktionierten, bereits länger verwendeten „Hellfire missile“-Rakete hat es jedoch in sich.

Bei der neu konzipierten „Flying Ginsu“-Variante handelt es sich um eine Art Zerteilung: Statt Zielpersonen, welche die amerikanische Armee unter anderem auch von Deutschland aus ansteuert, mithilfe einer Explosion zu verwunden oder zu töten, sollen die anvisierten Menschen von sechs integrierten Säbeln liquidiert werden. Das ist auch der Grund, warum die neue Wunderwaffe den Beinamen „Ninja-Rakete“ trägt. Doch es gibt eine Einschränkung: Dieser Prozess soll erst dann folgen, wenn das entsprechende Ziel nicht schon beim Einschlag der Rakete ausgeschaltet werden konnte, berichtet die britische Daily Mail.

US-Rakete R9X: Ex-Präsident Obama soll Entwicklung angeordnet haben

Angeordnet haben soll die Entwicklung bereits Trump-Vorgänger Barack Obama. Der erste afro-amerikanerische Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten erteilte angeblich den Auftrag, weil die USA bei den von ihnen geführten Kriegen immer wieder für zahlreiche zivile Opfer verantwortlich gemacht werden. Der Hintergrund sei, dass sich gerade Terroristen häufig mit menschlichen Schutzschilden umgeben und dies in der Vergangenheit den Tod Unbeteiligter zur Folge hatte. Die neue Ausführung der „Hellfire“-Rakete soll genauer agieren.

Barack Obama, hier bei einem Termin in Köln, hat angeblich die Entwicklung der neuen „Ninja-Rakete“ angeordnet.

„Flying Ginsu“ ist übrigens angeblich schon jetzt keine Zukunftsmusik mehr: Die mit den Säbelmessern präparierte Waffe sei bislang nicht nur in Forschungslabors oder Testgebieten auf Tauglichkeit geprüft worden. Auch echte Kriegseinsätze wurden offenbar bereits mit den neu bestückten Reaper-Drohnen durchgeführt. So kursiert eine Auflistung mit entsprechenden Missionen, bei denen das laut Bildauch „Sensenmann“ genannte Gerät schon verwendet wurde. So sei das tödliche Fluggerät, mit dessen Planung die CIA im Jahr 2011 angefangen habe, bei Operationen in Libyen, dem Irak, Syrien, Somalia und im Jemen eingesetzt worden.

Laut Daily Mail beziffert das „Bureau of Investigative Journalism“ die Zahl von zivilen Todesopfern von US-Drohneneinsätzen auf 769 bis 1725 seit 2004. Mindestens 253 davon seien Kinder gewesen.

Lesen Sie auch: Der US-Geheimdienst CIA setzt auch außerhalb von Kriegsgebieten Drohnen ein, um Terroristen aus der Luft zu töten - ein umstrittenes Programm. Bislang musste die Zahl ziviler Opfer veröffentlicht werden. Dem schob Präsident Trump kürzlich einen Riegel vor.

Donald Trumps Machtspielchen und Drohgebärden stoßen der ARD-Journalistin Natalie Amiri sauer auf. Sie appelliert an die EU, sich dem Iran anzunähern.

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