Explosionen bei Konzert von Ariana Grande - Mehrere Tote

Explosionen bei Konzert von Ariana Grande - Mehrere Tote
+
Nach Drohschreiben sind die Sicherheitsvorkehrungen am Geraer Justizzentrum verschärft worden. Foto: Sebastian Kahnert

Drohschreiben linker Extremisten an Geraer Justiz

Gera (dpa) - Nach Drohschreiben gegen Polizei, Justiz und Politik sind am Geraer Justizzentrum die Sicherheitsvorkehrungen verschärft worden.

In anonymen Briefen hatte eine Gruppe "RAF 4.0" die Ermordung von zehn Richtern, zehn Staatsanwälten, zehn Polizisten und zehn Politikern angekündigt, wie die "Ostthüringer Zeitung" berichtete. Ein Sprecher des Justizministeriums bestätigte die Drohschreiben sowie Ermittlungen des Landeskriminalamtes.

Die Drohungen waren unter anderem an das Landgericht Gera und die dortige Staatsanwaltschaft gerichtet worden. Begründet wurden sie dem Zeitungsbericht zufolge damit, dass die Behörden bei den Ermittlungen im Zusammenhang mit der rechten Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) versagt hätten. Das Landeskriminalamt soll wegen der anonymen Schreiben eine Gefährdungsanalyse erstellt haben.

Das Terror-Trio NSU war vor vier Jahren aufgeflogen. Der "Nationalsozialistische Untergrund" (NSU) wird für zehn überwiegend rassistisch motivierte Morde verantwortlich gemacht.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schleswig-Holstein: Grünen-Parteirat empfiehlt „Jamaika“-Verhandlungen
Der Parteirat der Nord-Grünen hat sich für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit CDU und FDP für eine neue Landesregierung in Schleswig-Holstein ausgesprochen.
Schleswig-Holstein: Grünen-Parteirat empfiehlt „Jamaika“-Verhandlungen
SPD-Kanzlerkandidat Schulz: Bin ziemlich optimistisch
Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz zeigt sich trotz der jüngsten Schlappen bei Landtagswahlen optimistisch, dass seine Partei die Bundestagswahl gewinnen kann.
SPD-Kanzlerkandidat Schulz: Bin ziemlich optimistisch
Merkel in München: Heimspiel in der „Fuchsenstube“
Merkel auf München-Reise, der nächste Versuch. Nach den Pleiten beim CSU-Parteitag und dem Versöhnungstreffen kommt die Kanzlerin zum Treffen der Unions-Fraktionschefs. …
Merkel in München: Heimspiel in der „Fuchsenstube“
Merkel: „Ich hätte sehr gerne Franz Josef Strauß persönlich kennengelernt“
Ob das gut gegangen wäre? Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hätte CSU-Legende Franz Josef Strauß gerne persönlich kennengelernt. Das sagte sie am Montag in München.
Merkel: „Ich hätte sehr gerne Franz Josef Strauß persönlich kennengelernt“

Kommentare