SPD-Paukenschlag: „Unerwartete Wendung“ - Esken verkündet „Kanzler-Wumms“ - doch der Tonfall überrascht

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Die Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh ist nach einer Bombendrohung am Montag geräumt, weiträumig abgesperrt und durchsucht worden.
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Die Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh ist nach einer Bombendrohung am Montag geräumt, weiträumig abgesperrt und durchsucht worden.

Drohung per E-Mail

Moschee in NRW nach Bombendrohung geräumt - Polizei vermutet rechtsextremes Motiv

Die Ditib-Moschee in Duisburg ist nach einer Bombendrohung geräumt worden. Die Polizei vermutet Rechtsextreme hinter der Droh-Mail. Auch andere Moscheen sind kürzlich bedroht worden.

Update vom 12. Februar 2020: Erneut wurden muslimischen Glaubenshäusern gedroht. Die Moscheen in Essen, Unna und Hagen erhielten eine beinahe deckungsgleiche Mail. Sprengstoffangriffe innerhalb und außerhalb der Gebäude wurden darin angekündigt. Die Polizei musste die drei Moscheen evakuieren. 

Erstmeldung vom 22. Juli 2017: Duisburg - Nach einer Bombendrohung ist die Ditib-Moschee im Duisburger Stadtteil Marxloh geräumt worden. Die Merkez-Moschee, eine der größten deutschlandweit, wurde am Montag weiträumig abgesperrt und durchsucht. 

Am Vormittag sei eine Drohung per E-Mail eingegangen, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Man gehe von einem rechtsextremistischen Hintergrund aus. Weitere Angaben könne man aber erst nach Abstimmung mit dem Staatsschutz machen. Am Nachmittag war die Aktion nach mehr als vier Stunden noch nicht abgeschlossen. Auch Mannheim24* berichtet darüber. 

Bombendrohungen auch gegen andere Moscheen

Auch die Parteizentrale der Linken in Berlin war am Montag nach dem Eingang einer entsprechenden Droh-Mail vorübergehend geräumt worden. Die Partei vermutet den Absender wegen des Wortlauts im rechtsextremistischen Lager. Am Mittag wurde das Gebäude wieder freigegeben.

Erst vor gut zwei Wochen hatte es Bombendrohungen gegen Moscheen in München und Iserlohn sowie gegen die Ditib-Zentralmoschee in Köln - den bundesweit größten Moscheekomplex - gegeben. In beiden Fällen gab die Polizei nach umfangreichen Durchsuchungen Entwarnung.

*Mannheim24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

dpa

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