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Weitere Ausbildung vor Ort

Ebola: Erste Bundeswehr-Freiwillige in Liberia

Monrovia - Zusammen mit Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes sind die ersten vier freiwilligen Helfer der Bundeswehr nach Liberia aufgebrochen.

Die ersten vier Freiwilligen der Bundeswehr sind am Freitag zum Hilfseinsatz in Liberia aufgebrochen. Wie der Sanitätsdienst der Bundeswehr mitteilte, flogen sie zusammen mit sechs Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in die liberianische Hauptstadt Monrovia. Dort sollte das Team noch ein weiteres Training absolvieren, um dann ein Behandlungszentrum für Ebola-Kranke aufzubauen.

Am Dienstag war ein DRK-Hilfsflug mit Hilfsgütern in das ebenfalls von der Ebola-Epidemie massiv betroffene Sierra Leone gestartet. Freiwillige Helfer des DRK sind dort bereits im Einsatz.

In Westafrika wütet seit Monaten die bislang schwerste Ebola-Epidemie. Fast 5000 Menschen sind nach WHO-Angaben bereits an dem Virus gestorben. Sierra Leone, Liberia und Guinea sind die mit Abstand am stärksten betroffenen Länder.

Sowohl das DRK als auch die Bundeswehr hatten freiwillige Helfer aufgerufen, sich für den Ebola-Einsatz zu melden. Nach DRK-Angaben wurden unter mehr als 800 Bewerbern bislang rund 300 geeignete Kandidaten ausgewählt, darunter etwa hundert Ärzte. Auch bei der Bundeswehr meldeten sich rund 500 Freiwillige, von denen einige inzwischen für den Einsatz ausgebildet wurden.

AFP

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