+
Nach mehr als einem Jahr will Sebastian Edathy vor die Bundespressekonferenz treten. Foto: Rainer Jensen/Archiv

Edathy plant Auftritt vor der Bundespressekonferenz

Berlin (dpa) - Der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy will am 18. Dezember in Berlin vor die Medien treten.

"Ich habe heute fernmündlich den Vorsitzenden der Bundespressekonferenz darüber informiert, dass ich als Gast für ein Statement und die Beantwortung von Fragen am Vormittag des 18. Dezember 2014 - vor meinem Besuch des Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestages - zur Verfügung stehe", teilte Edathy am Dienstagabend auf seiner Facebook-Seite mit. "Diese Anregung wurde zustimmend aufgenommen."

Edathy steht in dem Verdacht des Besitzes von Kinderpornografie. Vom 23. Februar an muss er sich deshalb vor dem Landgericht im niedersächsischen Verden verantworten. Bereits am 18. Dezember ist er als Zeuge in den Bundestagsuntersuchungsausschuss geladen, der klären soll, ob Edathy womöglich vor den Ermittlungen gegen ihn gewarnt worden war. Sein Aufenthaltsort ist seit Februar unbekannt, Medieninformationen zufolge befindet er sich in Südeuropa.

Facebook-Profil von Edathy (Login notwendig)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

SPD will Abzug aus Incirlik beschließen
Immer wieder Streit um Besuche deutscher Abgeordneter bei den Soldaten in der Türkei. Die SPD drückt aufs Tempo für eine Entscheidung über einen Abzug.
SPD will Abzug aus Incirlik beschließen
Tausende Asylbewerber sitzen in Griechenland fest
Der EU-Deal mit der Türkei und die Schließung der Balkanroute haben Griechenlands Rolle in der Flüchtlingskrise geändert. Statt direkt weiterzureisen, beantragen die …
Tausende Asylbewerber sitzen in Griechenland fest
Panama Papers: Juncker muss Rede und Antwort stehen
Welche Rolle spielt EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bei der Affäre um die Panama Papers? Diese Frage soll ein Ausschuss in Brüssel klären. 
Panama Papers: Juncker muss Rede und Antwort stehen
Russland-Affäre: Trump unterstützt seinen Schwiegersohn 
Der in der Russland-Affäre unter Druck geratene Berater und Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, sagt ab Dienstag vor den Geheimdienstausschüssen …
Russland-Affäre: Trump unterstützt seinen Schwiegersohn 

Kommentare